Eklat auf Malle-Flug: Ryanair lässt AfD-Mann nicht an Bord

Osnabrück - Nichts mit Ferien auf des Deutschen liebster Insel: Weil AfD-Bundestagsabgeordneter Marcel Queckemeyer (46) einen Ryanair-Mitarbeiter (mit türkischen Wurzeln) beleidigt haben soll, ließ die Airline den pöbelnden Fluggast am Gate stehen. Der Malle-Flieger hob ohne ihn ab.

Hob nicht ab: AfD-Politiker Marcel Queckemeyer (46).  © IMAGO/dts Nachrichtenagentur

Laut "Neuer Osnabrücker Zeitung" (NOZ) war es am 18. Oktober am Flughafen Münster/Osnabrück zwischen anderen Reisenden und dem Mitarbeiter zum Streit gekommen, weil dieser deren Gepäck beanstandet haben soll.

Queckemeyer soll sich daraufhin eingemischt und den Ryanair-Angestellten angefahren haben: "Im Leben nichts geschissen kriegen - und dann hier am Flughafen arbeiten".

Queckemeyer äußerte sich nicht zu dem Vorfall.

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Ein Sprecher der AfD Niedersachsen wies den Vorwurf jedoch zurück.

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Sein Kollege habe lediglich die Servicepraxis von Ryanair kritisiert, nicht den Mitarbeiter. Die irische Billig-Airline hingegen spricht von "störendem Verhalten".

Der Konzern verfolge eine "strikte Null-Toleranz-Politik gegenüber Fehlverhalten von Passagieren".

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