Hackerangriff auf AfD: 421.000 E-Mails sollen im Netz gelandet sein

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Von Sebastian Kunigkeit-Will

Berlin - Bei einem Hackerangriff sind nach AfD-Angaben mutmaßlich Daten aus E-Mail-Konten der Partei erbeutet worden.

Unbekannte haben offenbar zahlreiche E-Mails der AfD erbeutet. Auch ein früheres Konto von Alexander Gauland (85) soll betroffen sein. (Symbolfoto)
Unbekannte haben offenbar zahlreiche E-Mails der AfD erbeutet. Auch ein früheres Konto von Alexander Gauland (85) soll betroffen sein. (Symbolfoto)  © Montage: Christoph Reichwein/dpa, 123rf/vichzh

"Im September 2026 kam es zu einem Hackerangriff auf einen Hosting-Dienstleister unserer Partei, bei dem offenbar Teile einiger weniger Mail-Postfächer - von denen die meisten seit Jahren nicht mehr genutzt waren - widerrechtlich kopiert wurden", teilte die AfD auf Anfrage mit.

Zuvor hatte die "Bild" berichtet. Aktuelle E-Mail-Postfächer des AfD-Bundesverbands seien nicht betroffen gewesen.

Unbekannte veröffentlichten im Internet nach eigenen Angaben Daten, bei denen es sich um rund 421.000 AfD-E-Mails handeln soll. Ob diese authentisch sind oder nicht, ist unklar.

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Sie behaupten, dass es sich um Daten aus zehn Postfächern handele, darunter ein Account auf den Namen des früheren AfD-Parteichefs Alexander Gauland (85) sowie ein Konto, das von der AfD früher als Kontakt für die Bundesgeschäftsstelle genannt wurde.

Die AfD erklärte weiter, der Angriff sei rasch erkannt und beendet worden. Alle Nutzer seien entsprechend informiert worden.

"Die jetzt erfolgte Onlineveröffentlichung vermutlich eines Teils dieser Daten wird geprüft", hieß es weiter. Eine erste Einschätzung dazu könne erst nach Abschluss dieser Prüfung gegeben werden.

Titelfoto: Montage: Christoph Reichwein/dpa, 123rf/vichzh

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