Dresden - Die sächsische AfD hat sich klar gegen die Einführung des "digitalen Euro" ausgesprochen.
Das neue Zahlungsmittel soll als "digitaler Zwilling" des Bargelds dienen und den Bar- sowie den herkömmlichen Kartenzahlungsverkehr ergänzen.
Die Bundesländer befürworten eine verpflichtende digitale Zahloption für alle "Geschäfte des Alltags". Ziel ist es, dem Verbraucher mehr Wahlfreiheit zu geben und gleichzeitig Steuerbetrug zu erschweren.
Die sächsische AfD wähnt hinter der Initiative die Absicht, das Bargeld letztlich gänzlich abzuschaffen und lehnt den digitalen Euro entschieden ab.
"Bargeld ist Freiheit!", teilte dazu der Landtagsabgeordnete Alexander Wiesner (37) mit. "Das heißt auch: Jedes Unternehmen soll selbst entscheiden können, welche Zahlungsoptionen es gibt."