Heimatunion der CDU offen für Zusammenarbeit mit der AfD

Von Jörg Schurig

Dresden - Die konservative sächsische CDU-Basisbewegung Heimatunion kann sich eine Kooperation mit der AfD vorstellen.

Der Landeschef der Heimatunion, Sven Eppinger (55), kann sich eine punktuelle Zusammenarbeit mit der AfD vorstellen.  © Montage: --/CDU sachsen/dpa, Daniel Karmann/dpa

"Eine punktuelle Zusammenarbeit auch mit der AfD in Sachfragen darf kein Tabu sein, wenn es um die Interessen einer großen Mehrheit geht. Selbstverständlich kann das keine Koalition sein", erklärte Heimatunion-Chef Sven Eppinger (55).

Es sei besser, mit den "Falschen" das Richtige zu tun als mit den "Richtigen" das Falsche. Momentan folge die CDU eher der umgekehrten Devise. Es gehe aber darum, das Notwendige und inhaltlich Richtige zu tun. 

"Deutschland braucht endlich Rahmenbedingungen für einen wirtschaftlichen Aufschwung – wie sie schon im Wahlprogramm als Teil von 'CDU pur' formuliert worden waren. Um diese für das Land dringend notwendige Politik durchzusetzen, muss die CDU bereit sein, die Zustimmung aller Parlamentarier zu akzeptieren, unabhängig davon, welcher Fraktion sie angehören", betonte Eppinger.

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Seit Monaten könne man erleben, dass viele der dringenden Reformen mit der SPD so wenig möglich seien wie mit Grünen oder Linken.

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