Ehemalige Ministerin ist tot: Martina Bunge stirbt kurz vor ihrem Geburtstag

Schwerin - Mecklenburg-Vorpommerns frühere Sozialministerin, Martina Bunge (†70, die Linke), ist tot.

Martina Bunge (†71, die Linke, links) auf einem Foto aus dem Februar 2011 im Gespräch mit Gregor Gysi (74) im Bundestag. (Archivbild)
Martina Bunge (†71, die Linke, links) auf einem Foto aus dem Februar 2011 im Gespräch mit Gregor Gysi (74) im Bundestag. (Archivbild)  © Imago / Jan Huebner

Die langjährige Politikerin habe am zurückliegenden Wochenende ihrem Wunsch gemäß in der Ostsee ihre letzte Ruhe gefunden. Das teilte der Chef der Linksfraktion im Bundestag, Dietmar Bartsch (64), am Montag via Twitter mit.

Bunge war nach Angaben aus Parteikreisen Anfang Mai kurz vor ihrem 71. Geburtstag in ihrer Mecklenburger Wahlheimat gestorben.

Die gebürtige Leipzigerin hatte nach erfolgreichem Mathematik-Studium noch ein Fernstudium zur Diplom-Lehrerin für Marxismus-Leninismus absolviert und danach Tätigkeiten im SED-Apparat übernommen.

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Nach der Wende war sie als Referentin für die PDS-Bundestagsfraktion tätig, bis sie 1998 in den Landtag Mecklenburg-Vorpommerns gewählt wurde. In der ersten rot-roten Landesregierung unter Harald Ringstorff (82, SPD) wurde sie Sozialministerin.

Von 2005 bis 2013 war Bunge Mitglied des Bundestags und schied danach aus der aktiven Politik aus.

Titelfoto: Imago / Jan Huebner

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