Wegen hoher Spritpreise: Ricarda Lang für Recht auf Homeoffice

Von Fabian Nitschmann 

Berlin - Grünen-Politikerin Ricarda Lang (32) hat sich angesichts der stark gestiegenen Spritpreise für ein Recht auf Homeoffice ausgesprochen.

Ricarda Lang (32) fordert ein Recht auf Homeoffice.
Ricarda Lang (32) fordert ein Recht auf Homeoffice.  © Gregor Fischer/dpa

"Jeder gesparte Tropfen Sprit ist im Moment gut für den Geldbeutel der Bürger. Beschäftigte brauchen jetzt ein Recht auf mobiles Arbeiten und Homeoffice überall dort, wo die Tätigkeit es zulässt und keine betrieblichen Gründe entgegenstehen", sagte Lang den Zeitungen der Funke Mediengruppe.

Homeoffice könne derzeit viele Menschen entlasten. Viele Personen können ihre Arbeit grundsätzlich nicht im Homeoffice ausüben, etwa Bauarbeiter oder Pflegekräfte.

Wer jeden Tag zur Arbeit fahren müsse, dürfe mit den zusätzlichen Belastungen etwa durch steigende Spritpreise nicht allein gelassen werden, sagte Lang.

Durch den Iran-Krieg und die damit verbundene Blockade der Straße von Hormus sind die Spritpreise in Deutschland deutlich angestiegen.
Durch den Iran-Krieg und die damit verbundene Blockade der Straße von Hormus sind die Spritpreise in Deutschland deutlich angestiegen.  © Sebastian Kahnert/dpa

"Deshalb braucht es gezielte Entlastungen, finanziert über eine Übergewinnsteuer. Wer in der Krise außergewöhnliche Gewinne macht, soll auch einen Beitrag dazu leisten, ihre Folgen abzufedern", so die Ex-Grünen-Chefin.

Titelfoto: Montage: Gregor Fischer/dpa, Sebastian Kahnert/dpa

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