Zwei Minister, zwei Flugzeuge: Warum flogen Wadephul und Klingbeil separat in die USA?

Berlin/Reykjavik - Bundesaußenminister Johann Wadephul (62, CDU) und Finanzminister Lars Klingbeil (47, SPD) sind am Sonntag in die USA gereist. Jeder flog dabei in einem separaten Flugzeug.

Der Finanzminister reiste mit einem Airbus A319 (vorn) in die USA, der Außenminister mit einem A321.  © Michael Kappeler/dpa

Am Flughafen in Reykjavik kam es am Sonntagabend zu einer Begegnung unter Bekannten: Sowohl der Flieger von Wadephul als auch die Maschine von Klingbeil waren im Zuge ihrer Auslandsreise in Island zwischengelandet.

Während Wadephul in einem Airbus A321 landete, um sich vor seiner Weiterreise nach Washington mit seiner isländischen Amtskollegin über Sicherheitsfragen in der Arktis auszutauschen, hielt Klingbeils A319 nur zum Tanken an.

Stellt sich die Frage: Warum sind die beiden Minister nicht gemeinsam in einem Flugzeug geflogen?

Politik Deutschland Große Reformen und fünf Wahlen: Schwarz-Rot steht vor einem Schicksalsjahr

"Bei Reisen wird stets geprüft, ob diese gemeinsam durchgeführt werden können. Die aktuellen Reisen von Außenminister Wadephul und Vizekanzler Klingbeil ließen sich aufgrund des unterschiedlichen Programmablaufes nicht zusammenlegen", erklärte das Auswärtige Amt. Wadephul reist demnach anschließend noch weiter nach New York.

Anzeige
Sowohl Vizekanzler Lars Klingbeil (47, SPD, l.) als auch Außenminister Johann Wadephul (62, CDU, r.) sind auf dem Weg in die USA in der Hauptstadt Islands zwischengelandet – in jeweils unterschiedlichen Flugzeugen.  © Michael Kappeler/dpa

Die beiden deutschen Minister fliegen dabei aus unterschiedlichen Gründen in die USA. Wadephul diskutiert mit US-Außenminister Marco Rubio (54) über die Lage des NATO-Bündnisses und wohl auch über den Konflikt um Grönland. Klingbeil spricht mit den Finanzministern der G7-Staaten über den Zugang zu kritischen Rohstoffen.

Mehr zum Thema Politik Deutschland: