Angela Merkel schlägt deutlich Alarm: "Wir müssen wieder für diese Demokratie kämpfen"

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Von Sarah Knorr

Berlin - Die AfD wird stärker, damit wächst die Sorge um die Demokratie. Nun hat sich die frühere Bundeskanzlerin Angela Merkel (72, CDU) eindringlich dafür ausgesprochen, demokratische Werte selbstbewusst zu verteidigen.

Angela Merkel (72) betonte, dass die AfD sehr stark in den neuen Bundesländern sei.
Angela Merkel (72) betonte, dass die AfD sehr stark in den neuen Bundesländern sei.  © Annette Riedl/dpa

"Ich glaube, wir müssen jetzt mal wieder, was wir viele Jahrzehnte nicht mussten, richtig für diese Demokratie kämpfen und uns einfach einsetzen und auch ein bisschen mutig sein und unser Wort stehen und sagen, das ist eine tolle Art zu leben", sagte Merkel bei einer Veranstaltung in Berlin. 

Dabei betonte sie, dass die Mehrheit der Menschen nicht die AfD wähle. Es stimme, dass die AfD sehr stark in den neuen Bundesländern sei. Aber auch in den alten Bundesländern sei sie stärker geworden.

"Sie ist ein gesamtdeutsches Phänomen geworden", so Merkel. So habe die Partei etwa bei den Landtagswahlen in Baden-Württemberg und in Rheinland-Pfalz deutlich Zuwächse gehabt. 

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Angela Merkel Festakt zum Tag der Deutschen Einheit: Merkel bemängelt Wahl des Gastredners

Mit Blick auf den Wahlkampf in Sachsen-Anhalt sagte Merkel, dass die AfD es zum Teil geschafft habe, "alle unsere Gespräche von morgens bis abends zu bestimmen". Man wisse nicht mehr, was die anderen Parteien eigentlich wollten.

Am 6. September wird in Sachsen-Anhalt ein neuer Landtag gewählt. In aktuellen Umfragen liegt die AfD vorn. Berlin folgt am 20. September. Hier liefern sich AfD und CDU nach derzeitigen Umfragen mit jeweils 18 Prozent ein enges Rennen.

Titelfoto: Annette Riedl/dpa

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