Ex-Bundeskanzlerin lobt: Das gefällt Merkel bei Jürgen Klopp besonders gut

Deutschland - Angela Merkel (72) hebt den Daumen! Die bekennend fußballbegeisterte Ex-Bundeskanzlerin spricht in höchsten Tönen vom neuen Bundestrainer Jürgen Klopp (59). Vor allem eine Sache hat ihr bereits imponiert.

Angela Merkel (72) findet Jürgen Klopps Fahnen-Ansage sehr gut.  © Henning Kaiser/dpa

"Ich fand es gut, klarzumachen, dass die schwarz-rot-goldene Fahne den Menschen in Deutschland gehört und sie nicht von einer Partei usurpiert werden kann", sagte die ehemalige Politikerin im Interview mit Johannes B. Kerner (61) bei MagentaTV.

Der Coach der deutschen Nationalmannschaft hatte bereits in seiner Antrittsrede erklärt, dass er den Menschen in der Bundesrepublik gern die Fahne zurückholen würde, und sprach in diesem Zusammenhang von einem "positiven Patriotismus".

Merkel glaubt zwar nicht, dass die Fahne den Deutschen schon komplett abhandengekommen sei, beide ließen in ihren jeweiligen Worten aber durchblicken, dass man sie nicht einer Partei wie der AfD überlassen dürfe.

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Oder irgendeiner politischen Partei, wie die 72-Jährige zudem klarstellte. Sie selbst habe nach der Wahl 2013 viel Kritik einstecken müssen, als sie ihrem Generalsekretär die Deutschlandfahne aus der Hand nahm.

Es sei ihr damals aber darum gegangen, dass auch die CDU sich die Farben nicht einfach zu eigen machen dürfe, sondern sie eben den deutschen Bürgern gehören würden.

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Das WM-Aus hat Angela Merkel "wütend" gemacht

Jürgen Klopp (59) darf sich freuen: Ex-Bundeskanzlerin Angela Merkel ist schon ein Fan.  © Christian Charisius/dpa

Das beste Beispiel dafür war laut Merkel das Sommermärchen 2006 in Deutschland.

"Da habe ich zum ersten Mal fröhliche Menschen mit schwarz-rot-goldener Bemalung und Accessoires gesehen und das finde ich toll", so die gebürtige Hamburgerin.

Jetzt müsse Klopp nur noch dafür sorgen, dass die Fahne "ein bisschen länger hängt als bei der diesjährigen Weltmeisterschaft", scherzte Merkel.

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Beim Ausscheiden am 29. Juni im Sechzehntelfinale gegen Paraguay störte das frühere Staatsoberhaupt vor allem ein Punkt: "Ich war enttäuscht und auch ein bisschen wütend, dass niemand mehr Elfmeter schießen wollte."

Tatsächlich deuteten die TV-Bilder an, dass unter anderem Leon Goretzka (31) nicht gerade heiß auf den Gang zum Punkt war. Am Ende musste Innenverteidiger Jonathan Tah (30) ran, er vergab den entscheidenden Strafstoß. "Der Arme", fühlte Merkel mit.

Unter Klopp ist die Ex-Bundeskanzlerin aber wieder frohen Mutes: "Ich fand das methodisch unglaublich interessant, dass er versucht hat, eine Art Screening mit 40 Leuten zu machen und allen eine Chance zu geben und sich nicht darüber Gedanken zu machen, ob wir in der Nations League gut abschneiden."

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