Washington/USA - Am Montag empfing US-Präsident Donald Trump (80) den 16-jährigen Rettungsschwimmer Ryder Williams im Weißen Haus. Der Teenager hatte vor Kurzem eine echte Heldentat vollbracht, als er den zehnjährigen Nathaniel Rai aus einer gefährlichen Strömung vor der Küste des US-Bundesstaats Kalifornien rettete.
Wenige Wochen zuvor hatte der Zehnjährige Probleme gehabt, aus seichtem Wasser zu kommen und wurde von den Wellen mitgerissen.
Williams hatte nicht lange gezögert und war dem sechs Jahre jüngeren Rai sofort zu Hilfe geeilt.
Obwohl noch weitere Wellen auf die beiden zuströmten, konnte er den Jungen davor bewahren, unterzugehen. Schließlich war ein weiterer Rettungsschwimmer namens Aaron Bohnen zu Hilfe gekommen, so People.
Der Präsident hatte Williams im Weißen Haus als "echten Helden" bezeichnet.
Doch dann gab er zu: "Ich weiß nicht, ob ich es tun würde. Wahrscheinlich nicht. Du kannst froh sein, dass ich an diesem Tag nicht im Dienst war."
Ryder Williams hofft auf eine Ausbildung zum Rettungssanitäter
Der junge Rettungsschwimmer wurde zudem gefragt, was während der dramatischen Rettungsaktion in ihm vorgegangen sei.
"In diesen gefährlichen Momenten verlassen wir uns auf unsere Ausbildung. Wir werden von vielen Menschen sehr gut darauf vorbereitet. (....) Ich habe eigentlich nur daran gedacht, den Jungen so schnell wie möglich aus dem Wasser zu bekommen", erklärte Williams. Auch in Zukunft wolle er den Menschen weiterhin helfen.
Er hoffe darauf, eine Ausbildung zum Rettungssanitäter machen und anschließend Feuerwehrmann werden zu können.
"Ich hoffe, dass alle etwas daraus mitnehmen können, nämlich mehr Menschen zu helfen. Versucht, auf die Menschen um euch herum zu achten, und helft jedem, so gut ihr könnt", appellierte der Teenager - vielleicht auch ein bisschen an Trump.
Noch bevor Williams im Oval Office auf den Präsidenten getroffen war, hatte Trump bereits eine zivile Auszeichnung für den 16-Jährigen ins Gespräch gebracht.
Auch der Vater des Zehnjährigen hatte sich bereits geäußert: "Ohne Ryder würde Nathaniel heute nicht neben mir sitzen. (...) Was er getan hat, kann ich ihm niemals zurückzahlen. Ich werde ihm für immer dankbar sein."