Nach Obamas Alien-Geständnis: Trump will UFO-Akten veröffentlichen

Von Khang Mischke

USA/Washington - Außerirdische, Ufos und andere unbekannte Phänomene: Zu diesen und weiteren "hochkomplexen, aber äußerst interessanten und wichtigen Themen" will US-Präsident Donald Trump (79) Akten der Regierung veröffentlichen lassen.

Donald Trump (79) will Akten über Aliens und UFOs veröffentlichen.
Donald Trump (79) will Akten über Aliens und UFOs veröffentlichen.  © Mark Schiefelbein/AP/dpa

Aufgrund des "enormen Interesses" habe er Verteidigungsminister Pete Hegseth (45) und weitere Ministerien und Behörden angewiesen, entsprechendes Material zu identifizieren und später freizugeben, schrieb Trump auf seiner Plattform Truth Social.

Unklar waren zunächst der Umfang der in Aussicht gestellten Veröffentlichung und bis wann die Informationen der Öffentlichkeit tatsächlich zugänglich gemacht werden sollen.

Zuletzt hatte es vor allem Druck auf Trump gegeben, alle Akten zum verstorbenen Sexualstraftäter Jeffrey Epstein (†66) zu veröffentlichen. Kritiker werfen der Regierung vor, zu viele Stellen geschwärzt zu haben und manches zurückzuhalten.

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Ex-Präsident Barack Obama (64) hatte vor wenigen Tagen in einem Podcast auf eine entsprechende Frage scherzhaft geantwortet, dass Außerirdische "real" seien. Er selbst habe aber noch keine gesehen, sagte der Demokrat.

Der Republikaner Trump warf ihm daraufhin am Donnerstag vor, geheime Informationen "preisgegeben" und damit einen "großen Fehler" begangen zu haben. Um welche Art angeblich geheimer Informationen es sich dabei handelte, sagte Trump nicht.

Obama stellt seine Aussage zu Aliens auf Instagram klar

Ex-Präsident Barack Obama (64) hatte in einem Podcast zugegeben, dass er durchaus an Außerirdische glaube.
Ex-Präsident Barack Obama (64) hatte in einem Podcast zugegeben, dass er durchaus an Außerirdische glaube.  © Sven Hoppe/dpa

Obama stellte wenige Tage nach seiner allem Anschein nach scherzhaften Äußerung in einem Instagram-Post klar: "Statistisch gesehen ist das Universum so riesig, dass es wahrscheinlich ist, dass es da draußen außerirdisches Leben gibt."

Angesichts der Entfernungen zwischen verschiedenen Sonnensystemen sei es aber wenig wahrscheinlich, dass die Erde von Aliens besucht worden sei.

Er selbst habe während seiner Präsidentschaft "keinerlei Beweise dafür gewesen, dass Außerirdische Kontakt mit uns aufgenommen haben. Wirklich!"

Titelfoto: Mark Schiefelbein/AP/dpa

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