Berlin - Das Dauertief wird immer tiefer: Die Zufriedenheitswerte für Bundeskanzler Friedrich Merz (70, CDU) sinken weiter, haben an diesem Wochenende einen neuen Negativ-Rekord erreicht. Laut einer aktuellen Insa-Umfrage sind 82 Prozent der Deutschen sowohl mit Merz als auch mit der gesamten Regierung unzufrieden!
Aber warum sind die Deutschen so unzufrieden? Eine Frage, auf welche die Bundesregierung einfach keine Antwort zu finden scheint. Stattdessen rutscht sie in Umfragen immer weiter ab.
Lediglich 13 Prozent der Insa-Befragten sind laut Bild noch mit Merz und Schwarz-Rot zufrieden. Schon im Sommer 2025 sahen die Werte nicht gut aus, dennoch war damals noch fast jeder Dritte zufrieden mit dem Kanzler und der Regierung, seitdem geht es gnadenlos weiter bergab.
Alleine seit Oktober hat sich die Unzufriedenheit mit der Arbeit von Union und SPD auf Bundesebene nochmal um 3 Punkte erhöht. Auch Merz stand damals noch minimal besser da.
"Meine persönliche Situation hat sich unter der schwarz-roten Bundesregierung verschlechtert", geben mittlerweile 60 Prozent der Befragten an. Nur für 6 Prozent hat sich demnach die Lage verbessert. Das spiegelt sich auch in der Sonntagsfrage wider.
Sonntagstrend zeigt AfD deutlich vor Regierungsparteien
Dort verlieren CDU und CSU einen weiteren Prozentpunkt im Vergleich zur Vorwoche und liegen nun bei 19 Prozent (28,5 waren es bei der Bundestagswahl im Februar 2025 gewesen).
An der Spitze liegt nach wie vor die AfD mit unverändert 29 Prozent. Die Rechtsaußenpartei liegt damit mehr als 8 Prozentpunkte über ihrem Ergebnis bei der letzten Bundestagswahl.
Als drittstärkste Kraft folgen die Grünen mit 15 Prozent, die SPD kommt mit 14 Prozent nur auf Platz 4 in der Wählergunst. Auch bei der Linken (10 Prozent) und FDP (5 Prozent) ändert sich nichts im Vergleich zur Vorwoche.
Das BSW würde es mit 3 Prozent der Stimmen derzeit nach wie vor nicht in den Bundestag schaffen.