"Kriegstreiber" und "Pinocchio": Merz bei Wahlkampfauftritt ausgepfiffen und beschimpft

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Von Christopher Hirsch

Kühlungsborn - Bei einem Wahlkampfbesuch im Ostseebad Kühlungsborn in Mecklenburg-Vorpommern ist Bundeskanzler Friedrich Merz (70, CDU) am Montag teils ausgepfiffen und beschimpft worden.

Am Montag weilte Friedrich Merz (70, CDU) bei einem Wahlkampfbesuch im Ostseebad Kühlungsborn in Mecklenburg-Vorpommern.
Am Montag weilte Friedrich Merz (70, CDU) bei einem Wahlkampfbesuch im Ostseebad Kühlungsborn in Mecklenburg-Vorpommern.  © NEWS5 / Sebastian Peters

Auf der Strandpromenade bezeichneten einige Menschen den CDU-Politiker als "Kriegstreiber", "Pinocchio" oder skandierten "Rücktritt". Dabei erhielten sie aber auch Widerspruch aus dem Publikum - von Menschen, die etwa an den Anstand der lautstarken Merz-Gegner appellierten.

Ein eigentlich angekündigtes Pressestatement des Kanzlers fand nicht statt. Merz unterhielt sich an einem Wahlkampfstand über Absperrgitter hinweg mit Menschen aus dem Publikum.

Zuvor hatte er in einem Kühlungsborner Fischrestaurant ein Fischbrötchen gegessen und es mit "exzellent gut" kommentiert.

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Der Sohn des Gaststätten-Inhabers, der selbst Fischer ist, erklärte Merz die aus seiner Sichte bestehenden Probleme für die Küstenfischerei in Mecklenburg-Vorpommern, etwa Fangbeschränkungen oder die Konkurrenz mit Kegelrobben. Man sei auf dem Weg, "die Küstenfischerei in MV abzuschaffen". 

Merz will am heutigen Montag auch noch nach Sachsen-Anhalt fahren zu seinem ersten Wahlkampftermin vor der mit Spannung erwarteten dortigen Landtagswahl am kommenden Sonntag. In Quedlinburg im Harz soll er noch am Montagabend an einer Gesprächsrunde mit Kandidaten für den Landtag teilnehmen.

In Mecklenburg-Vorpommern wird in knapp drei Wochen der Landtag neu gewählt.

Titelfoto: NEWS5 / Sebastian Peters

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