Nach größtem NRW-Waldbrand: Kanzler Merz kommt in die Eifel

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Von Michael Fischer

Hürtgenwald - Es ist der erste öffentliche Termin von Bundeskanzler Friedrich Merz (70) nach seinem Sommerurlaub: Zwei Tage nach der vollständigen Löschung des verheerenden Waldbrands in der Eifel besucht der CDU-Politiker am Samstagnachmittag das Gebiet, um den Helfern zu danken.

Bundeskanzler Friedrich Merz (70) besucht am Samstagnachmittag das Waldbrandgebiet im Hürtgenwald.
Bundeskanzler Friedrich Merz (70) besucht am Samstagnachmittag das Waldbrandgebiet im Hürtgenwald.  © Sebastian Gollnow/dpa

Der Waldbrand in der Eifel war nach Einschätzung der Landesregierung der größte in der Geschichte Nordrhein-Westfalens. Aus der Bundesregierung war bisher niemand im Katastrophengebiet.

Allerdings waren mehrere Vertreter der nordrhein-westfälischen Landesregierung dort. Ministerpräsident Hendrik Wüst (51/CDU) unterbrach dafür vor einer Woche seinen Urlaub in der Lüneburger Heide.

Der Kanzler hat den Einsatzkräften bisher nur über die Plattform X für ihren "unermüdlichen und oft bis zur Erschöpfung reichenden Einsatz" gedankt. Das will er nun auch noch einmal persönlich tun. Während des Einsatzes hatte er sich laufend unterrichten lassen. 

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Sein langer Urlaub hatte unterdessen für Kritik gesorgt. Die Opposition warf dem Kanzler vor, sich während der Hitzewelle zu wenig mit den Folgen des Klimawandels zu beschäftigen.

Der Waldbrand im Hürtgenwald hielt die Einsatzkräfte tagelang in Atem und konnte erst nach rund einer Woche vollständig gelöscht werden.
Der Waldbrand im Hürtgenwald hielt die Einsatzkräfte tagelang in Atem und konnte erst nach rund einer Woche vollständig gelöscht werden.  © Christian Knieps/dpa

In der kommenden Woche dürfte das Thema erneut für Diskussionen sorgen. Bei der Kabinettsklausur sollen Hitzeschutz und Klimawandel auf der Tagesordnung stehen.

Die SPD fordert unter anderem eine Änderung des Grundgesetzes, um den Schutz vor den Folgen der Klimakrise zu verbessern. Die Union steht dem Vorhaben allerdings kritisch gegenüber.

Titelfoto: Sebastian Gollnow/dpa

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