"Wir sind bereit": Deutscher Luftwaffenchef mit Kampfansage an Russland
Berlin - Klare Kampfansage an den Kreml! In einem exklusiven Interview mit der britischen Zeitung "The Telegraph" hat der Chef der deutschen Luftwaffe, Generalleutnant Holger Neumann (57), eine unmissverständliche Warnung an Wladimir Putin (73) geschickt. Sollte Russland einen NATO-Verbündeten angreifen, droht Deutschland mit verheerenden Vergeltungsschlägen.
Jahrzehntelang galt die Bundeswehr als chronisch unterfinanziert und zögerlich, doch diese Zeiten sind endgültig vorbei! Luftwaffenchef Holger Neumann (57) stellte im Gespräch im Spandauer Hauptquartier klar, dass man vor keinem Konflikt zurückweichen werde.
"Wenn es zu einem Konflikt kommt – hoffentlich niemals, aber wenn doch – werden wir jeden Zentimeter unseres Territoriums verteidigen."
Sollte Putin es wagen, den Bündnisfall auszulösen, würde die Antwort der Allianz vernichtend ausfallen. Laut Neumann stünden dann sofort strategische russische Schlüsselregionen im Visier der NATO-Streitkräfte.
Die hochgerüstete Exklave Kaliningrad, die Metropole St. Petersburg mit ihren wichtigen Marine-Stützpunkten, die nuklear aufgerüstete Kola-Halbinsel im Nordwesten Russlands sowie die berüchtigte Schwarzmeerflotte.
Der deutsche Luftwaffenchef gibt sich kämpferisch
Bisher war die deutsche Luftwaffe vor allem für Transport- und Aufklärungsflüge wie in Afghanistan bekannt. Doch im Ernstfall bricht die Bundeswehr mit all ihren alten Dogmen.
Neumann kündigte an: "Wir werden mit allem reingehen, was wir in Deutschland haben, die Luftwaffe, aber auch in der NATO, um unser Land, unsere Werte, unsere Bevölkerung und unser Bündnis zu verteidigen."
"Fight tonight bedeutet: Wenn mich jetzt jemand anruft und sagt, wir haben hier diese Situation, dann müssen wir sofort bereit sein und wir sind bereit", so der Generalleutnant kämpferisch.
Neumann ist großer Fan der NATO
Während in Europa angesichts einer möglichen US-Abkehr unter Donald Trump (80) hitzig über eine "europäische Autonomie" debattiert wird, erteilt der deutsche General solchen Plänen eine klare Absage.
"Ich bin ein großer, großer Fan der NATO und des transatlantischen Bündnisses. Ich mag die Idee einer europäischen Autonomie nicht."
Trotz der klaren Abschreckungsstrategie warnt der 57-jährige Top-Militär eindringlich davor, Russlands Luftstreitkräfte abzuschreiben. Auch wenn Putins Flieger im Ukraine-Krieg bisher überraschend wenig Präsenz zeigten, habe das russische Militär in vier Jahren Dauerkrieg massiv dazugelernt und zeige eine "hohe Anpassungsfähigkeit".
Auf die Frage von "The Telegraph", ob die Deutschen überhaupt bereit für den Ernstfall und einen Kampf gegen Putin seien, antwortete der General gelassen: "Meiner Erfahrung nach sind die Menschen bereiter, als es den Anschein hat, wenn es hart auf hart kommt."
Titelfoto: Tobias SCHWARZ / AFP

