Bahn baut Lärmschutz für geplagte Elbtal-Anwohner

Rathen (Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge) - "Stille Nacht" - für die Elbtal-Bewohner in der Sächsischen Schweiz bald kein frommer Wunsch mehr.

Von der S-Bahn bis zum schweren Gütertransport: Täglich poltern Hunderte Züge durchs enge Elbtal - zum Leid Tausender Anwohner.
Von der S-Bahn bis zum schweren Gütertransport: Täglich poltern Hunderte Züge durchs enge Elbtal - zum Leid Tausender Anwohner.  © Marko Förster

Die Deutsche Bahn hat den Einbau von Schienen-Schalldämpfern auf einer Länge von drei Kilometern beendet.

Das 850.000 Euro teure Pilotprojekt ist Teil einer groß angelegten Machbarkeitsstudie fürs gesamte Tal.

Profiteur der drei Kilometer sind die Bürger in Rathen. Bürgermeister Thomas Richter (parteilos): "Der verbesserte Schallschutz bedeutet künftig mehr Lebensqualität für die Menschen in unserer Gemeinde und das freut uns sehr."

Insgesamt sollen 13.000 Anwohner entlang der Bahnstrecke Dresden - Grenze von Lärm entlastet werden. Der Bund, der Freistaat und die Deutsche Bahn investieren hierfür mehr als 56 Millionen Euro.

So sollen in den nächsten Jahren Lärmschutzwände auf mehr als 25 Kilometer Länge und Schienendämpfer auf 35 Kilometern die Anwohner schützen.

Mehr Ruhe in Rathen: Nach der symbolischen Übergabe des letzten Schienensteg-Dämpfers erhoffen sich die Bewohner der Kurstadt wieder mehr Erholung.
Mehr Ruhe in Rathen: Nach der symbolischen Übergabe des letzten Schienensteg-Dämpfers erhoffen sich die Bewohner der Kurstadt wieder mehr Erholung.  © Marko Förster

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