Wahlkreisbüro von Baerbock in Potsdam beschmiert: Das steckt dahinter

Potsdam - Das Wahlkreisbüro von Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (43, Grüne) in der Potsdamer Innenstadt ist von Unbekannten beschmiert worden.

Von der Farbattacke auf das Wahlkreisbüro von Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (43, Grüne) ist schon nichts mehr zu sehen.
Von der Farbattacke auf das Wahlkreisbüro von Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (43, Grüne) ist schon nichts mehr zu sehen.  © Soeren Stache/dpa

Auf ein Gebäude in der Charlottenstraße sei ein Schriftzug aufgesprüht worden, sagte eine Sprecherin der Polizei. Bilder von der Schmiererei zeigen auf einer Glasscheibe die in roter Schrift gefasste Aufschrift "?! Assange".

Der Vorfall wurde am Mittwochmorgen der Polizei gemeldet. Das Bundestagsbüro Baerbocks bestätigte, dass es sich bei dem Gebäude um das Wahlkreisbüro Baerbocks handele.

Wie ein dpa-Reporter berichtete, war der Schriftzug am frühen Mittwochnachmittag nicht mehr zu erkennen. Die Polizei will nun prüfen, ob ein politischer Hintergrund vorliege, da dies aufgrund des aufgebrachten Schriftzugs nicht auszuschließen sei.

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Am Mittwoch ist eine Anhörung zur drohenden Auslieferung von Wikileaks-Gründer Julian Assange (52) an die USA in London fortgesetzt worden.

Die US-Regierung wirft Assange vor, gemeinsam mit der Whistleblowerin Chelsea Manning (36) geheimes Material von US-Militäreinsätzen im Irak und in Afghanistan gestohlen, veröffentlicht und damit das Leben von US-Informanten in Gefahr gebracht zu haben.

Seit Jahren wehrt sich der Gründer der Enthüllungsplattform Wikileaks, Julian Assange (52), gegen seine Auslieferung von Großbritannien an die USA.
Seit Jahren wehrt sich der Gründer der Enthüllungsplattform Wikileaks, Julian Assange (52), gegen seine Auslieferung von Großbritannien an die USA.  © Dominic Lipinski/Press Association/dpa

Unterstützer sehen in Assange dagegen einen Journalisten, der Kriegsverbrechen ans Licht gebracht hat. Der Australier sitzt seit seiner Festnahme im April 2019 im Londoner Hochsicherheitsgefängnis Belmarsh.

Titelfoto: Soeren Stache/dpa

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