Für ihr Räucherfrauchen: "Mutti" Merkel bedankt sich bei Seiffener Schnitzern

Seiffen - Am Donnerstag regnete es für Bundeskanzlerin Angela Merkel (67, CDU) zum Zapfenstreich noch einmal rote Rosen, am kommenden Mittwoch wird ihr Nachfolger Olaf Scholz (63, SPD) vereidigt. Die "Mutti" geht nach 16 Jahren im Amt - und die "Seiffener Volkskunst" widmete ihr zum Abschied ein eigenes Räucherfrauchen, für das sich die Kanzlerin nun höchstpersönlich bedankte.

Blau, pink oder violett: Die Noch-Bundeskanzlerin hat zu Hause (wahrscheinlich) alle drei Mini-Merkels stehen.
Blau, pink oder violett: Die Noch-Bundeskanzlerin hat zu Hause (wahrscheinlich) alle drei Mini-Merkels stehen.  © dpa/Hendrik Schmidt

Mehr als zwei Jahre tüftelte man im Weihnachtsdorf Seiffen an einem erzgebirgischen Angela-Merkel-Figürchen, das mit mehr als 2300 verkauften Stück und mehr als 1000 Vorbestellungen prompt zum Mega-Erfolg wurde. Zehn Prozent des Preises werden an Opfer der Flutkatastrophe im Ahrtal gespendet.

Nicht nur die zeigten sich erkenntlich und bedankten sich, auch die Kanzlerin sandte nun Grüße ins Erzgebirge. In einem Schreiben an die "Volkskunst Seiffen" bedankte sich ein Mitarbeiter im Namen Merkels für die Übersendung dreier Figuren samt Anschreiben.

Das Unternehmen hatte im Herbst drei Mini-Merkel nach Berlin geschickt. Außerdem wünscht sie dem Unternehmen alles Gute für die Zukunft.

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Sven Körner, Pressesprecher der Seiffener Volkskunst, freut sich über die Wünsche. "Gerechnet haben wir nicht mit einer Antwort. Aber gehofft", erzählt er schmunzelnd.

Vorbild für die Garderobe der Merkel-Räuchermännchen waren Angies ikonische, farbenfrohe Blazer, die sie natürlich auch zur Begrüßung Königin Margrethes (81) von Dänemark trug.
Vorbild für die Garderobe der Merkel-Räuchermännchen waren Angies ikonische, farbenfrohe Blazer, die sie natürlich auch zur Begrüßung Königin Margrethes (81) von Dänemark trug.  © dpa/Kay Nietfeld

"Wir würden uns wünschen, dass die Nachfrage noch eine Weile anhält, auch wenn Angie nicht mehr im Amt ist."

Titelfoto: dpa/Hendrik Schmidt, dpa/Kay Nietfeld

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