Mann treibt leblos im Hafenbecken: Es ist der Vermisste aus Wismar

Update, 7. Oktober, 14.35 Uhr: Leiche wurde identifiziert

Die Leiche, die am vergangenen Donnerstag in der Elde in Grabow gefunden wurde, konnte inzwischen zweifelsfrei identifiziert werden. Wie die Polizei am Nachmittag mitteilte, handelt es sich wie vermutet um den 20-jährigen Mann aus Wismar, der bereits seit Ende September als vermisst galt.

Die Ermittlungen zur genauen Todesursache dauern derzeit noch an. Anhaltspunkte für ein Fremdverschulden gebe es nach aktuellem Ermittlungsstand aber nicht, hieß es weiter.

Originalmeldung vom 1. Oktober, 6.48 Uhr

Grabow - Am Donnerstagnachmittag wurde im Hafenbecken der Elde in Grabow (Mecklenburg-Vorpommern) eine Leiche gefunden.

Einsatzkräfte der Polizei suchen das Wasser nach Hinweisen ab. (Symbolbild)
Einsatzkräfte der Polizei suchen das Wasser nach Hinweisen ab. (Symbolbild)  © Axel Heimken/dpa

Wie die Polizei am Freitag mitteilte, wurde der Tote gegen 16 Uhr entdeckt. Demnach hatten Paddler, die in Kanus unterwegs waren, den bekleideten Leichnam entdeckt. Die genauen Todesumstände seien aber noch völlig unklar.

Die Staatsanwaltschaft prüft derzeit, ob der Leichnam obduziert werden muss. "Anhaltspunkte für ein Verbrechen gibt es derzeit nicht", hieß es außerdem in der Mitteilung der Polizei.

Auch die Identität des Mannes muss noch untersucht werden. Doch die Beamten äußerten bereits einen konkreten Verdacht: Möglicherweise handelt es sich um einen vermissten Mann aus der Region.

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Der 20-Jährige aus Wismar wird seit einer Woche vermisst. Er verschwand spurlos nach einer Party in Grabow. Er habe sich plötzlich und ohne Angabe von Gründen barfuß von der Feier entfernt, hatte die Polizei noch am vergangenen Freitag mitgeteilt. Auch seinen Rucksack mit persönlichen Sachen hatte der Mann auf der Party stehengelassen.

Zahlreiche Einsatzkräfte hatten anschließend in der Region Grabow nach dem jungen Mann gesucht, jedoch ohne Erfolg.

Die Maßnahmen zur zweifelsfreien Identifizierung dauern aber noch an. Die Polizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Hinweise zum möglichen Aufenthalt des 20-jährigen Mannes aus Wismar nimmt die Polizei in Ludwigslust auch weiter unter der Telefonnummer 03874/4110 entgegen.

Titelfoto: Axel Heimken/dpa, Polizei

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