Rentner attackiert: Polizei fasst flüchtigen Messer-Mann

Neubrandenburg/Hamm - Knapp drei Wochen nach einer Messerattacke in Neubrandenburg hat die Polizei einen Tatverdächtigen verhaftet.

Dem Mann wird versuchter Totschlag vorgeworfen. (Symbolbild)
Dem Mann wird versuchter Totschlag vorgeworfen. (Symbolbild)  © Stefan Sauer/dpa-Zentralbild/dpa

Der 23-Jährige, der bereits mehrere Tage per Haftbefehl gesucht wurde, sei am Mittwochabend bei Hamm (Nordrhein-Westfalen) festgenommen worden, wie eine Polizeisprecherin am Donnerstag in Neubrandenburg sagte.

Dem Mann wird versuchter Totschlag vorgeworfen. Er soll am 21. April einen 62-jährigen Mann in Neubrandenburg mit einem Messer angegriffen haben. Das Opfer habe die Attacke abwehren können, war dabei aber verletzt worden. Das Motiv sei noch unklar, hieß es.

Der mutmaßliche Täter war damals geflohen, wurde aber kurze Zeit später in einem Fluchtauto auf der Bundesstraße 96 nahe Usadel südlich Neubrandenburgs gefasst.

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Damals wurde der Tatverdächtige nach der Feststellung der Personalien wieder freigelassen. Die Staatsanwaltschaft habe in der vergangenen Woche einen Haftbefehl gegen den 23-Jährigen beim zuständigen Amtsgericht erwirkt. Der Tatverdächtige soll nun nach Neubrandenburg überführt werden.

Er habe bei der Messerattacke den Tod des Opfers billigend in Kauf genommen, hieß es.

Titelfoto: Stefan Sauer/dpa-Zentralbild/dpa

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