Deutsche Seenotretter bekommen 2023 zwei neue Boote

Cuxhaven - Die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger wird 2023 zwei neue Seenotrettungsboote in Dienst stellen und so ihre Flotte erneuern.

Der Rettungskreuzer "Theo Fischer" fährt im Rahmen einer Rettungsübung auf der Ostsee. (Archivbild)
Der Rettungskreuzer "Theo Fischer" fährt im Rahmen einer Rettungsübung auf der Ostsee. (Archivbild)  © Danny Gohlke/dpa

Das teilte die Organisation mit. Sie stellt am Dienstag (11 Uhr) auf dem Seenotrettungskreuzer "Hermann Marwede" auf der Nordsee vor Cuxhaven die Einsatzbilanz für das Jahr 2022 vor.

Ein 10,1 Meter langes Seenotrettungsboot soll in Neuharlingersiel an der Küste Ostfrieslands ein älteres Modell ersetzen.

Das zweite neue Boot wird von einem Trailer ins Wasser gelassen. Es soll an Stationen an der Ostseeküste in Mecklenburg-Vorpommern eingesetzt werden.

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2021 hatten die Seenotretter in mehr als 2000 Einsätzen auf Nord- und Ostsee 3500 Menschen Hilfe geleistet.

Die Organisation erfüllt eine staatliche Aufgabe, ist aber ein spendenfinanzierter Verein.

Titelfoto: Danny Gohlke/dpa

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