ADAC befürchtet am Streik-Montag Stau bei Köln und im Pott - Tipp soll Abhilfe leisten

Düsseldorf - Am bundesweiten Warnstreiktag kommenden Montag befürchtet der ADAC für Nordrhein-Westfalen schwere Verkehrsbehinderungen rund um Köln und im Ruhrgebiet.

Nordrhein-Westfalen ist nicht nur das bevölkerungsreichste Bundesland, sondern auch Deutschlands Stauland Nummer Eins.
Nordrhein-Westfalen ist nicht nur das bevölkerungsreichste Bundesland, sondern auch Deutschlands Stauland Nummer Eins.  © Oliver Berg/dpa

Das gilt vor allem für die A 40 zwischen Duisburg und Essen, wie der ADAC-NRW-Sprecher Thomas Müther der dpa sagte.

"Die A40 gehört zu den staugeplagtesten Autobahnen in NRW. Nirgendwo sonst im Land gibt es mehr Staukilometer je Autobahnkilometer als zwischen Duisburg und Essen".

Staus seien außerdem am Kölner Autobahnring auf den Autobahnen 1, 3 und 4 zu befürchten.

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Müther wiederholte den Appell des ADAC an Pendler, am Montag möglichst im Homeoffice zu arbeiten. Generell zeige die regelmäßige Staubilanz, dass der Montag nach dem Samstag der stauärmste Werktag ist. Auch das gebe Hoffnung, dass ein Stau-Chaos ausbleiben könnte.

Nordrhein-Westfalen ist nicht nur das bevölkerungsreichste Bundesland, sondern auch Deutschlands Stauland Nummer Eins, wie der ADAC immer wieder konstatiert.

Pendler sollen am Montag möglichst im Homeoffice arbeiten

Vor der Corona-Pandemie pendelten im Jahr 2019 im Schnitt 4,8 Millionen von 9,3 Millionen Erwerbstätigen in NRW über die Ortsgrenzen hinweg werktäglich zum Arbeitsplatz, wie das Statistische Landesamt ermittelte.

Am Streiktag erwartet der ADAC, dass viele Pendler, die den Weg zum Büro nicht vermeiden können, auf das Auto ausweichen und damit die Straßen noch voller werden als sonst.

Titelfoto: Oliver Berg/dpa

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