Kurioser Einsatz: Seenotretter fischen Reh aus der Nordsee

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Büsum - Tierischer Einsatz für die Seenotretter: Die Einsatzkräfte der Station Büsum (Schleswig-Holstein) retteten am Dienstagvormittag ein Reh aus der Nordsee.

Mit dem Arbeitsboot "NIS PUK" des Seenotrettungskreuzers "THEODOR STORM" haben die Seenotretter das Reh befreit.
Mit dem Arbeitsboot "NIS PUK" des Seenotrettungskreuzers "THEODOR STORM" haben die Seenotretter das Reh befreit.  © Die Seenotretter – DGzRS

Wie die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) mitteilte, entdeckten Passagiere des Ausflugskutters "Hauke" den Rehbock gegen 9.15 Uhr vor der Westermole im Wasser.

Wie das Tier dort hingelangen konnte, blieb unklar. Doch das Reh brauchte dringend Hilfe, um wieder an Land zu kommen.

Die Seenotretter fuhren mit dem Arbeitsboot "NIS PUK" des Kreuzers "THEODOR STORM" in die Nähe des Tieres. Denn das Reh stand mit zittrigen Beinen auf einem Schlickhaufen, so die Seenotretter.

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Mit großer Vorsicht näherten sich die Retter dem verängstigten Rehbock. Schließlich konnten die Einsatzkräfte das Tier an Bord nehmen, wo es sich nach und nach weiter beruhigte.

Noch etwas nass, aber wieder auf dem Trocknen - der gerettete Rehbock wurde in die Freiheit entlassen.
Noch etwas nass, aber wieder auf dem Trocknen - der gerettete Rehbock wurde in die Freiheit entlassen.  © Die Seenotretter – DGzRS

Der Rehbock blieb laut den Angaben der Seenotretter augenscheinlich unverletzt und wurde einem Jäger übergeben. Von diesem wurde das Tier nach seinem Ausflug in die Nordsee wieder in die Freiheit entlassen - in sicherer Entfernung zum Meer.

Titelfoto: Bildmontage: Die Seenotretter – DGzRS (2)

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