Notfall auf Nordsee: Fischer verletzt sich schwer
Helgoland - Am Montagabend musste ein schwer verletzter Fischer vor Helgoland von seinem Boot geborgen werden. Das Wetter sorgte für erschwerte Bedingungen.
Gegen 21 Uhr alarmierte die Rettungsleitstelle das Einsatzschiff BP81 POTSDAM. Ein Fischerboot hatte einen Notruf abgesetzt, da ein Seemann schwer an der Hand verletzt wurde.
Eine medizinische Versorgung aus der Luft war den Rettern nicht möglich, da das Wetter zu schlecht war, teilte die Bundespolizei See mit.
Also machte sich das Einsatzschiff auf den Weg zu der gemeldeten Position östlich von Helgoland und erreichte das Boot knapp eine Stunde später.
Die Einsatzkräfte brachten ein Kontrollteam samt Rettungssanitäter an Bord der Fischer und begannen mit der medizinischen Versorgung des Crewmitglieds.
Nach der Erstversorgung verlegten sie den Verletzten auf das Einsatzschiff und stabilisierten den Niederländer auf der Krankenstation. Ein Arzt und eine Notfallsanitäterin wurden mit dem Rettungshubschrauber hinzugezogen und per Seilwinde auf dem Schiff abgesetzt.
Der Schwerverletzte wurde schließlich im Helikopter in das Krankenhaus in Heide ausgeflogen. Mittlerweile sei sein Gesundheitszustand stabil. Die verbleibende Crew brachte den Fischkutter nach Büsum.
Titelfoto: Bundespolizeiinspektion See Cuxhaven
