Berlin - Da versteht auch Kult-Gastronom Rene Dost (57) keinen Spaß mehr. Im Internet machten zuletzt Fake News die Runde, dass der gestrandete Buckelwal Timmy nach seinem Ableben wieder auf unseren Tellern landen wird - als Fischstäbchen bei Redo XXL.
Die Restaurantkette ist für seine extrem großen Portionen bekannt, doch was aussieht wie ein Bild-Artikel, ist in Wahrheit eine Fälschung.
Stattdessen findet der Brandenburger klare Worte: "Jetzt reicht's aber mal!", widerspricht der Brandenburger derartigen Fake News vehement auf seinen Social-Media-Kanälen. "Ganz ehrlich, so was geht gar nicht. Es werden Dinge verbreitet, die einfach nicht der Wahrheit entsprechen."
Der Unternehmer stellt klar: Das Tier landet keineswegs auf der Speisekarte. "Wir haben Fischstäbchen, aber die kommen nicht von Timmy."
Wie so viele Deutsche bewegt stattdessen auch den 57-Jährigen das Schicksal des Buckelwals. "Ich habe die ganze Zeit gehofft, dass dieser Wal seinen Weg wieder findet", so René weiter.
Er steht voll und ganz hinter dem Retter-Plan von MediaMarkt-Millionär Walter Gunz (79). Zuletzt keimte auch Hoffnung auf. Nach langem Hickhack wollte die Initiative ihre Rettungsmission am Montag starten. Alles war vorbereitet, dann konnte sich der gestrandete Buckelwal tatsächlich selbst befreien, um nach nur wenigen Stunden und einem Zickzack-Kurs wieder zum Liegen zu kommen.
René Dost wünscht Buckelwal nur das Beste
Auch am Dienstag lag Timmy weiterhin in der Wismarer Bucht vor der Insel Poel in der Ostsee fest - und eben nicht auf dem Teller.
"Ich wünsche dem Wal nur das Beste und hoffe, dass er das Ganze übersteht. Man sollte bei solchen Themen wirklich respektvoll bleiben und nicht einfach irgendwas behaupten", so der Perlenketten-Fan.
Man merkt: Auch ihm geht das Schicksal des Buckelwals nah, genauso wie die Fake News. Doch das Internetphänomen hat zum Abschluss wieder einmal den passenden Schluss gefunden: "Deswegen sag ick immer: GIG - Glück ist geil."