Warnemünde - Alarm auf der Ostsee! Am Dienstag gab es an Bord einer Segeljacht, die auf dem offenen Meer unterwegs war, einen Notfall. Ein Bundespolizeischiff und ein Rettungshubschrauber eilten zu Hilfe.
Wie die Bundespolizeiinspektion See Warnemünde mitteilte, hatte die Besatzung des Polizeischiffes "Bamberg" über UKW die Meldung einer deutschen Segeljacht erhalten, die sich zu diesem Zeitpunkt etwa 25 Kilometer vor der deutschen Küste befand.
Nach derzeitigen Erkenntnissen war eine Person an Bord durch den sogenannten "Großbaum" - eine Holzstange oder ein Rohr, an dem das Segel festgemacht ist - am Kopf verletzt worden und bewusstlos geworden.
Die "Bamberg" machte sich auf den Weg zu der Jacht, parallel wurde durch die Rettungsleitstelle See, das Maritime Rescue Co-ordination Centre (MRCC) Bremen, der Rettungshubschrauber "Northern Rescue 02" alarmiert.
Beim Eintreffen der Einsatzkräfte war die Person bereits wieder ansprechbar, die zunächst stark blutende Kopfplatzwunde bereits durch die Besatzung versorgt worden. Dennoch entschieden die Helfer, die Person mit dem Hubschrauber ins Krankenhaus zu bringen.
Dafür wurde die Person zunächst an Bord der "Bamberg" gebracht, ehe der "Northern Rescue 02" auf dem Polizeischiff landete und die Person zum Weitertransport übergeben wurde.