Heftiger Sturm fegt über den Harz: Wanderer wagen sich trotzdem rauf

Schierke - Ein Sturm mit Windgeschwindigkeiten zwischen 80 km/h und 120 km/h fegt seit dem Freitagmittag über den Oberharz.

Da muss man glatt die Mütze festhalten, damit sie nicht wegfliegt. Heftige Sturmböen sorgen seit Freitagmorgen für ungemütliches Wetter auf dem Brocken im Harz.
Da muss man glatt die Mütze festhalten, damit sie nicht wegfliegt. Heftige Sturmböen sorgen seit Freitagmorgen für ungemütliches Wetter auf dem Brocken im Harz.  © Matthias Strauß

Der Deutsche Wetterdienst hat bereits eine Unwetterwarnung herausgegeben und vor Sturmböen gewarnt.

Auch auf der Harzautobahn A36 zwischen Wernigerode und Blankenburg müssen Autofahrer mit extremem Seitenwind rechnen.

Besonders heftig sind die Böen aber auf dem Brocken. Die Harzer Schmalspurbahnen mussten deshalb den Betrieb zum Harzgipfel aus Sicherheitsgründen einstellen. Die Bahnfahrt endet für alle Reisenden spätestens in Schierke.

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"Sehr geehrte Fahrgäste, witterungsbedingt wird der Betrieb auf der Brockenbahn zwischen Schierke und Brocken heute eingestellt", heiß es dazu auf der Website der Schmalspurbahnen.

Auf der Selketalbahn komme es wegen umgestürzter Bäume zu Verspätungen.

Trotz der Unwetterwarnung wagen es dennoch einige Touristen zu Fuß auf den Brocken.

Der Deutsche Wetterdienst hat bereits eine Unwetterwarnung herausgegeben.
Der Deutsche Wetterdienst hat bereits eine Unwetterwarnung herausgegeben.  © Matthias Strauß

Die Wanderung bei solch einem Schietwetter ist dabei nicht ungefährlich. In den Wäldern des Harzes besteht aufgrund der starken Winde die Gefahr umstürzender Bäume.

Titelfoto: Matthias Strauß

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