23 Anzeigen bei Kontrollen auf Sachsens Autobahnen: Polizei stoppt Tiertransporte

Lichtenau - Schwerpunktkontrollen auf der A4 bei Lichtenau in Mittelsachsen!

In einem Sattelschlepper waren 50 Rinder zu eng untergebracht, sodass es für die Tiere in hohes Verletzungsrisiko gab.
In einem Sattelschlepper waren 50 Rinder zu eng untergebracht, sodass es für die Tiere in hohes Verletzungsrisiko gab.  © 123 RF/Christian Horz, Polizei

Wie die Polizei am Donnerstag mitteilte, standen bei einer Schwerpunktkontrolle am Mittwoch besonders Tiertransporte im Fokus. Im Rahmen des Einsatzes stellten die Polizisten mehrere Verstöße fest.

So war beispielsweise ein Sattelschlepper mit 50 Rindern unterwegs, die auf zwei Etagen untergebracht waren. Dabei wurde jedoch die Widerristhöhe nicht ordnungsgemäß eingehalten, wodurch sich die Tiere hätten verletzen können. Außerdem hielt der Fahrer die Lenk- und Ruhezeiten nicht ordnungsgemäß ein.

Erst als die Beanstandung behoben wurde, konnte der Lkw-Fahrer weiterfahren. Gegen ihn laufen nun Anzeigen wegen Verstößen gegen die Tierschutztransportverordnung und das Fahrpersonalgesetz.

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Außerdem wurde ein Autofahrer mit Anhänger angehalten, der fünf Rinder transportierte. Die Polizei stellte hierbei fest, dass die Jungtiere nicht ordnungsgemäß von dem erwachsenen Tier abgetrennt waren. Auch an der Sauberkeit gab es einiges zu beanstanden. Letztlich muss der Autofahrer sich außerdem wegen technischer Mängel und unvollständigen Papieren verantworten.

Insgesamt kam es zu 23 Anzeigen, davon 19 Bußgeldverfahren, unter anderem wegen Verstößen gegen die Tierschutztransportverordnung und das Fahrpersonalgesetz.

Titelfoto: 123 RF/Christian Horz, Polizei

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