Beim Gehalt auf den hinteren Plätzen: Doch wie zufrieden sind die Sachsen mit ihren Jobs?

Dresden/Hamburg - Die Beschäftigten im Freistaat sind mit ihrem Job weniger zufrieden als noch vor einem Jahr. Nach Angaben des Arbeitgeberportals kununu landete Sachsen bei einem aktuellen Ländervergleich nur im unteren Mittelfeld.

Auch im Handel sind viele der Beschäftigten unzufrieden mit ihren Jobbedingungen. Die geringste Zufriedenheit gibt es im Druckgewerbe.
Auch im Handel sind viele der Beschäftigten unzufrieden mit ihren Jobbedingungen. Die geringste Zufriedenheit gibt es im Druckgewerbe.  © imago/Jochen Tack

Am zufriedensten sind demnach Personaler und Steuerberater. Am meisten gestöhnt wird in den öffentlichen Verwaltungen sowie dem Bereich Druck und Verpackung. Insgesamt sank die Jobzufriedenheit im Jahresvergleich um 1,56 auf 52,9 Prozent.

Damit landet Sachsen im Bund-Länder-Vergleich auf Platz zehn. Noch schlechter platziert sind die anderen vier Ost-Länder, ganz oben steht Bayern.

Bei einem Vergleich der zehn größten Städte der Republik belegt Dresden einen respektablen siebten Platz, Leipzig kommt dagegen nur auf Rang 17.

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"Die Zahlen des kununu-Zufriedenheits-Atlas 2023 unterstreichen die herausfordernde Phase, in der sich die Wirtschaft und der deutsche Arbeitsmarkt befinden", kommentiert kununu-Chefin Nina Zimmermann die Ergebnisse.

Gehalt ist wichtiges Bewertungskriterium

Nina Zimmermann ist CEO - also Geschäftsführerin - beim Arbeitgeberportal kununu.
Nina Zimmermann ist CEO - also Geschäftsführerin - beim Arbeitgeberportal kununu.  © picture alliance/dpa/kununu GmbH

Die Arbeitgeber-Bewertungsplattform hat bundesweit mehr als 286.000 Bewertungen unter anderem zur Arbeitsatmosphäre oder der Gleichberechtigung verglichen.

Eine Positiventwicklung sei nur in Schleswig-Holstein (+0,19 Prozent, Platz 11) und in Mecklenburg-Vorpommern (+0,8 Prozent, Platz 13) feststellbar gewesen, hieß es.

Ein wichtiges Bewertungskriterium war auch das Gehalt.

Dabei landete Sachsen mit einem durchschnittlichen Jahresbrutto von 41.410 Euro (Bundesschnitt: 49.214 Euro) vor Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern auf dem drittletzten Platz.

Titelfoto: Bildmontage: IMAGO/Jochen Tack, picture alliance/dpa/kununu GmbH

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