Erzgebirge: Geparkter Renault steht plötzlich in Flammen

Herold - Feuerwehreinsatz in der Nacht zu Freitag im Erzgebirge! In Herold ist ein Auto komplett ausgebrannt.

Der Renault brannte komplett aus.
Der Renault brannte komplett aus.  © André März

Der Renault war auf einem Parkplatz am Bahnhofsplatz abgestellt, als er kurz nach Mitternacht in Flammen aufging.

Beim Eintreffen der Feuerwehr stand das Fahrzeug bereits in Vollbrand. Ein daneben geparkter VW konnte gerade noch weggefahren werden, bevor das Feuer übergriff. Trotzdem wurde der VW durch die enorme Hitzeentwicklung beschädigt.

Die Feuerwehr konnte den Brand schließlich unter Kontrolle bringen und das Feuer löschen. Anschließend wurde der Renault auf Glutnester kontrolliert.

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Verletzte gab es bei dem Brand nicht.

Wieso das Fahrzeug in Brand geriet, ist noch unklar. Die Ermittlungen laufen.

Laut Polizei entstand ein Schaden von mehreren Tausend Euro.

Während der Löscharbeiten musste die Annaberger Straße gesperrt werden. Bei dem Brand waren 28 Feuerwehrleute von den Feuerwehren in Herold und Thum im Einsatz.

Die Polizei hat Ermittlungen wegen Brandstiftung aufgenommen. Ein Brandursachenermittler konnte einen technischen Defekt ausschließen.

Ein VW, der neben dem Renault geparkt war, wurde durch die Hitzeentwicklung beschädigt.
Ein VW, der neben dem Renault geparkt war, wurde durch die Hitzeentwicklung beschädigt.  © André März

Zwei weitere Einsätze in der Nacht für Feuerwehr Thum

Der brennende Renault sollte aber nicht der einzige Einsatz der Freiwilligen Feuerwehr Thum in der Nacht zu Freitag bleiben.

Gegen 5 Uhr, mussten die Kameraden dann noch zur Chemnitzer Straße in Ehrenfriedersdorf ausrücken. Hier brannte ein Unterstand an einem Wohnhaus. Dort gelagertes Holz war aus bislang ungeklärter Ursache in Brand geraten.

"In der Folge griffen die Flammen auf die Fassade eines angrenzenden Wohnhauses über. Die Feuerwehr löschte den Brand. Verletzt wurde niemand", teilte die Polizei Chemnitz am Freitag mittag mit.

Die Bewohner hatten sich noch vor dem Eintreffen der Feuerwehr ins Freie retten können. Das Haus ist derzeit teilweise nicht mehr bewohnbar. Der Schaden beträgt mehrere zehntausend Euro.

Brandursachenermittler haben ihre Arbeit aufgenommen. Bislang gibt es keine Anhaltspunkte für einen technischen Defekt. Es wird wegen schwerer Brandstiftung ermittelt.

Erstmeldung 6.20 Uhr, aktualisiert: 14.03 Uhr

Titelfoto: André März

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