Gefährliche E-Scooter? Deshalb bauen Sachsen mehr Unfälle

Dresden - In Sachsen hat es im vergangenen Jahr deutlich mehr E-Scooter-Unfälle mit Verletzten gegeben als im Jahr zuvor. Wie das Statistische Bundesamt am heutigen Mittwoch in Wiesbaden unter Berufung auf vorläufige Zahlen mitteilte, kamen im Jahr 2022 bei 137 E-Scooter-Unfällen Menschen zu Schaden.

Unfälle mit den elektrischen Gefährten ereignen sich vor allem in sächsischen Großstädten. (Symbolbild)
Unfälle mit den elektrischen Gefährten ereignen sich vor allem in sächsischen Großstädten. (Symbolbild)  © dpa/Sebastian Kahnert

2021 waren es noch 80 registrierte Fälle gewesen. Damit ist die Zahl um rund 71 Prozent gestiegen.

Nach Angaben des Statistikamts waren 2022 in ganz Deutschland bei 8260 Unfällen mit den kleinen elektrobetriebenen Rollern Menschen zu Schaden gekommen - 49 Prozent mehr als im Vorjahr.

Den deutlichen Anstieg führte die Behörde auf die steigende Zahl von E-Scootern zurück.

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Elf Menschen seien ums Leben gekommen, 2021 seien es fünf gewesen. Unter den Verletzten seien 1234 Menschen schwer und 7651 leicht verletzt worden.

Mit mehr als 80 Prozent war der Großteil der Verunglückten den Angaben zufolge selbst mit dem E-Scooter unterwegs.

Die häufigsten Ursachen für die Unfälle waren demnach die falsche Benutzung der Fahrbahn sowie Alkohol.

Titelfoto: dpa/Sebastian Kahnert

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