Nach schlimmem Waldbrand-Sommer: Sachsen hat zu wenig Medaillen für die Helfer

Dresden - Nach den verheerenden Waldbränden im Sommer 2022 sind deutlich mehr Menschen als erwartet für eine Ehrung mit einer Waldbrandmedaille vorgeschlagen worden. Nun müssen mehr Medaillen für die Ehrung der zahlreichen Helfer nachbestellt werden.

Damit keiner der circa 8200 Helfer leer ausgeht, wurden mehr Medaillen nachbestellt als ursprünglich geordert.
Damit keiner der circa 8200 Helfer leer ausgeht, wurden mehr Medaillen nachbestellt als ursprünglich geordert.  © Matthias Bein/dpa

Wie die sächsische Staatskanzlei am Sonntag mitteilte, liegen rund 8200 Vorschläge vor.

Im September seien zunächst 3500 Medaillen beschafft worden. Das reiche nicht aus, deswegen werde nun nachbestellt.

Bis Ende des ersten Quartals 2023 sollen alle Medaillen an die zuständigen Stellen - etwa Kreisbrandmeister - versandt werden, damit die Auszeichnungen übergeben werden können.

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Bei den Waldbränden in der Gohrischheide im Landkreis Meißen, in Arzberg in Nordsachsen sowie in der Sächsischen Schweiz waren viele Tausend Helferinnen und Helfer im Einsatz.

Ministerpräsident Michael Kretschmer (47, CDU) hatte die Waldbrandmedaille als Zeichen der Anerkennung gestiftet. Bis Ende 2022 konnten Vorschläge eingereicht werden, wer eine Medaille erhalten soll.

Titelfoto: Matthias Bein/dpa

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