In Sachsen arbeiten die meisten Ungeimpften

Dresden - Im Freistaat hätten sich insgesamt rund 300.000 Ärzte, Pfleger, Schwestern, Hausmeister oder Personen impfen lassen müssen, die regelmäßig in den Einrichtungen zu tun haben - Friseurinnen etwa. Wie viele die Impfung haben, ist unklar.

Sachsen gilt als das Bundesland mit der niedrigsten Impfquote unter den Pflegenden. Genaue Zahlen gibt es aber nicht.
Sachsen gilt als das Bundesland mit der niedrigsten Impfquote unter den Pflegenden. Genaue Zahlen gibt es aber nicht.  © Daniel Bockwoldt/dpa

Bis zum Stichtag 30. August wurden genau 42.040 Personen von den Gesundheitsämtern aufgefordert, einen lmmunitätsnachweis vorzulegen.

Genauer geht's nicht: "Zu einer konkreten Impfquote können wir keine Aussage treffen, denn dazu liegen uns keine Erkenntnisse vor", teilt das Ministerium auf Anfrage mit.

Viel konkreter wird auch das Robert-Koch-Institut nicht: Auf Station gelten deutschlandweit 92,3 Prozent der Beschäftigten als grundimmunisiert, im ambulanten Bereich 94 Prozent.

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In Sachsen war die Quote mit rund 18 Prozent Ungeimpften bundesweit am höchsten (Zahlen vom 1. Quartal 2022).

Die Neuansteckungen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen lag laut RKI am Dienstag in Sachsen bei 530,8 (Deutschland: 661,3).

Titelfoto: Daniel Bockwoldt/dpa

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