Weihnachten im Jägerhof: Sebnitzer Schattenspiele

Dresden - Jenseits allen Glitzers lebt im Jägerhof, also dem Museum für Sächsische Volkskunst, alljährlich die besinnlich-handwerkliche Tradition der Weihnacht auf. Ab dem heutigen Samstag zeigen Volkskünstler erneut ihr Können.

Zu groß für den Baum: Ein Engel (2012) von Freya Richter.
Zu groß für den Baum: Ein Engel (2012) von Freya Richter.  © Holm Helis

Originelle Arbeiten laden mit vielen festlich geschmückten Bäumen zum Innehalten und vielen Mitmachaktionen ein.

Das Veranstaltungsprogramm wurde einmal mehr von Elke Birninger gestaltet, die das seit 36 Jahren macht und nun angesichts des kommenden Ruhestandes zum letzten Mal als "Weihnachtsfrau" des Museums tätig ist.

Birninger: "Wie immer dachte ich, ich hätte alles schon gesehen." Doch stets kämen neue Bastler und Baumschmückerinnen dazu. Für die Zukunft ist ihr nicht bange.

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Besonderheit in diesem Jahr ist eine kleine Begleitausstellung, die ungewöhnliche Sebnitzer Schattenspiele aus der Zeit um 1900 zeigt.

Museums-Restauratorin Christina Nehrkorn-Stege hatte zuletzt eine dieser Sonderformen der Weihnachtspyramiden mit Scherenschnitt-Techniken restauriert. Dabei fiel auf: "Wir haben ja noch mehr davon!" Acht Werke dieser seltenen sächsischen Volkskunst sind zu sehen: "Es sind kleine Wunderwerke", so Nehrkorn-Stege.

Unterschiedlich beleuchtet: Sebnitzer Schattenspiele in der historischen Begleitausstellung.
Unterschiedlich beleuchtet: Sebnitzer Schattenspiele in der historischen Begleitausstellung.  © Holm Helis

Die Ausstellung läuft bis 7. Januar; Programm unter: volkskunst.skd.museum

Titelfoto: Holm Helis

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