Meissens neue Porzellanschätze: Dieser Pflanzentopf kostet so viel wie ein ganzes Haus
Meißen - Meissen tafelt auf - jung, frisch und überraschend farbig präsentieren sich sowohl die neuen Künstlerkollektionen als auch das Tafelgeschirr aus der Porzellanmanufaktur Meissen.
Historische Formen werden modern interpretiert, das "Weiße Gold" wird gern mit Gold- und Platinglanz veredelt. Das teuerste Stück ist ein XXL-Pflanzentopf mit Pfauen für 195.000 Euro. Kaffeebecher "Meissen2Go" gibt es schon ab 139 Euro.
Zu den auffälligsten Kunstwerken gehört die große "Rochenkugel" von Maximilian Hagstolz, der die jahrhundertealte Tradition der Tierplastiken fortsetzt.
Fünf Rochen kreisen beschützend um ein Korallenriff - die Plastik ist auf nur drei Stück pro Jahr limitiert. Preis: 39.000 Euro. Pure Lebenslust versprüht sein "Gorilla in der Badewanne" (5990 Euro).
In Gelb-Pink leuchtet die große, auf 25 Stück limitierte Henkelvase "Exotische Traumwelt" von David Torres (78.000 Euro), bemalt mit einem geflügelten Bären und einer Wildkatze mit Sonnenbrille.
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Coffee-to-go-Becher für den kleinen Geldbeutel
Mit Goldglanz überzogen funkeln historische Cupido-Figuren (5490 bis 5990 Euro), die es in drei Varianten gibt.
Erstmals bemalt präsentieren sich zwei Last- und Reitkamele (je 33.000 Euro) - die Tierplastiken von Erich Hösel wurden ursprünglich 1931 in braunem Böttgersteinzeug gegossen.
Der Clou: "Die Bemalung der Decken auf den Kamelrücken kann nach Kundenwunsch gestaltet werden", so Marketing-Managerin Annika Koch (41).
Für den kleinen Geldbeutel hat die Porzellanmanufaktur Coffee-to-go-Becher entwickelt, stylish sind die Becher mit Zwiebelmuster auf farbigem Grund.
Titelfoto: Foto Koch

