Wilder Polizeieinsatz in Ostsachsen: Ford brennt ab, Fahrer noch immer auf der Flucht!

Löbau - Außergewöhnlicher Polizei- und Feuerwehreinsatz im Landkreis Görlitz: Ein Ford rammte zunächst einen Streifenwagen und wurde später brennend unter einer Brücke wiederentdeckt!

Kurz vor Mitternacht fand man den flüchtigen Ford unter einer Brücke – er stand lichterloh in Flammen!
Kurz vor Mitternacht fand man den flüchtigen Ford unter einer Brücke – er stand lichterloh in Flammen!  © LausitzNews.de/ Philipp Mann

Laut einem Sprecher der Polizeidirektion Görlitz ereignete sich das Ganze in der Nacht vom gestrigen Freitag auf den heutigen Samstag in Löbau.

Um circa 23.10 Uhr wollte ein Streifenwagen zunächst einen grünen Ford Mondeo stoppen und eine Verkehrskontrolle durchführen. Der Fahrer des Autos wollte da aber offenbar nicht mitmachen und ergriff die Flucht.

An der Kreuzung Goethestraße/Äußere Bautzener Straße stoppte der Wagen, sodass der Streifenwagen der Polizei direkt hinter ihm anhalten musste. Dann legte der Ford auf einmal den Rückwärtsgang ein und rammte mit hohem Tempo gegen das Polizeiauto!

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Dadurch entstand an dem Fahrzeug der Beamten so viel Schaden, dass es nicht mehr weiterfahren konnte und so entkam der Mondeo vorerst. Allerdings tauchte er kurze Zeit später schon wieder auf.

Gegen 23.30 Uhr meldeten Autofahrer über den Notruf, dass nur unweit von Löbau entfernt ein herrenloser Wagen auf der S115 unter einer Brücke stand – und lichterloh brannte!

Viel Arbeit für die Ermittler: Falsches Kennzeichen am Ford, Fahrer machte sich aus dem Staub

Der Ford des Flüchtigen brannte unter der Brücke komplett aus.
Der Ford des Flüchtigen brannte unter der Brücke komplett aus.  © LausitzNews.de/ Philipp Mann

Polizei und Feuerwehr machten sich auf den Weg dorthin und fanden den in Flammen stehenden grünen Ford vor. Von dem oder den Insassen gab es zunächst keine Spur. Die Feuerwehr löschte den Brand, von dem Auto blieb allerdings nur ein ausgebranntes Wrack übrig.

Im Laufe der Spurensicherung stellte sich dann heraus, dass das an dem Mondeo angebrachte Kennzeichen überhaupt nicht zu dem Wagen gehörte. Deshalb müssen die Ermittler nun sowohl den rechtmäßigen Eigentümer des Fahrzeugs als auch den des Nummernschilds herausfinden.

Auch ein Brandursachenermittler soll das Auto untersuchen und so für mehr Klarheit in dem Fall sorgen. Derweil befinden sich der Fahrer beziehungsweise die möglichen Insassen des Fords weiterhin auf der Flucht.

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Laut ersten Informationen vom Ort des Geschehens seien im Gras neben dem ausgebrannten Wagen weitere Reifenspuren zu sehen gewesen. Womöglich gab es also noch ein zweites Fluchtauto.

Titelfoto: Bildmontage: LausitzNews.de/ Philipp Mann (2)

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