Polizei findet nach gesprengter Bank-Filiale Fluchtauto kurz vor Holland: Waren Serientäter am Werk?

Limbach-Oberfrohna - Erster Fahndungserfolg nach der Sprengung eines Geldautomaten am Mittwoch in Limbach-Oberfrohna: Im nordrhein-westfälischen Westerkappeln wurde das mutmaßliche Fluchtfahrzeug gefunden. Es werden auch Zusammenhänge mit anderen Fällen geprüft.

Ein Trümmerfeld blieb von der Sprengung des Geldautomaten am Mittwoch übrig.
Ein Trümmerfeld blieb von der Sprengung des Geldautomaten am Mittwoch übrig.  © Andreas Kretschel

Nachdem am Mittwochmorgen Bankräuber einen Geldautomaten der Deutschen Bank geknackt hatten, meldeten Passanten am Donnerstagmorgen gegen 7.30 Uhr in Nordrhein-Westfalen nahe der holländischen Grenze einen dunklen Audi A6 an der Autobahn 30.

Das Hamburger Nummernschild wurde entfernt. Nach aktuellem Stand sei das Auto wegen eines technischen Defekts liegen geblieben.

Zeugen beobachteten drei dunkel gekleidete Personen, die sich zu Fuß vom Wagen entfernten. Bei dem Auto könnte es sich laut Polizei um das Fluchtfahrzeug handeln, mit dem die Täter nach dem Coup flüchteten. Trotz eines großen Polizeieinsatzes konnten die mutmaßlichen Ganoven nicht ermittelt werden. Das Fahrzeug wurde bereits kriminaltechnisch untersucht.

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Laut Polizei Zwickau gab es im Jahr 2020 jeweils eine Geldautomatensprengung in Glauchau und einen Fall in Limbach-Oberfrohna. Eine Explosion in Plauen ereignete sich im vergangenen Jahr.

"Parallelen werden immer geprüft. Automatensprengungen kommen ja nicht so oft vor", so die Zwickauer Polizeisprecherin Christina Friedrich (37).

Titelfoto: Andreas Kretschel

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