50. Rennsteiglauf: Olympiasieger Nils Schumann und Minister Georg Maier unter den Läufern

Schmiedefeld am Rennsteig - Mehr als 19.300 Läufer wollen am Samstag beim 50. GutsMuths Rennsteiglauf in Thüringen an den Start gehen.

Der GutsMuths Rennsteiglauf lockt Jahr für Jahr mehrere Tausend Läufer nach Thüringen. (Archivbild)
Der GutsMuths Rennsteiglauf lockt Jahr für Jahr mehrere Tausend Läufer nach Thüringen. (Archivbild)  © Jens-Ulrich Koch/dpa-Zentralbild/dpa

Für die Königsdisziplin über fast 74 Kilometer hätten sich mehr als 2400 Ausdauersportler angemeldet, teilten die Veranstalter mit. Die reguläre Marathondistanz wollen fast 3500 Läufer in Angriff nehmen, am beliebtesten ist jedoch die Halb-Marathon-Strecke über 21 Kilometer mit 7900 Anmeldungen.

Überrascht sind die Organisatoren nach eigenen Angaben vom großen Zuspruch für die Wander- und Nordic-Walking-Touren. Fast 4400 Männer und Frauen wollen den Rennsteig am Samstag auf diese Weise erleben.

"Hier mussten wir die Reißleine ziehen und die Anmeldung frühzeitig schließen", sagte ein Sprecher am Freitag. Für den Marathon und den Halbmarathon könnten sich Interessierte aber noch bis kurz vor dem Start anmelden.

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800-Meter-Olympiasieger Nils Schumann (44) und der ehemalige Radrennfahrer René Enders (36) gehören zu den prominenten Läufern. Aus der Politik hat sich Thüringens Innenminister Georg Maier (56, SPD) für den Halbmarathon angemeldet. "Der Lauf ist einfach Kult, den darf keiner verpassen", betonte er.

Maier ist nach Angaben des Innenministeriums das einzige Thüringer Kabinettsmitglied, das sich der sportlichen Herausforderung als Läufer stellt. Der Minister nimmt bereits zum siebten Mal teil.

Zuschauer und Sportler sollten frühzeitig anreisen

Auf der Strecke zwischen dem Bahnhof Rennsteig und Schmiedefeld werden am Samstag Sonderzüge im Einsatz sein, wie die Erfurter Bahn mitteilte. Wer mit dem Auto zum Zielort Schmiedefeld anreisen will, sollte ausreichend Zeit mitbringen. Der Ort werde zwischen 8 und 18 Uhr abgesperrt sein, erklärte ein Sprecher.

Von den rundherum eingerichteten Parkplätzen müssten Besucher zum Teil längere Fußwege einplanen.

Titelfoto: Jens-Ulrich Koch/dpa-Zentralbild/dpa

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