Hurricane "Fiona" trifft auf Kanada: Menschen sollen für mindestens 72 Stunden Vorräte anlegen

Halifax (Kanada) - Mit heftigen Regenfällen und Winden in Hurrikan-Stärke hat Wirbelsturm "Fiona" Kanadas Ostküste erreicht.

Hurricane "Fiona" war zuerst an Bermuda vorbeigezogen, bevor er sich an der Atlantikküste entlang der USA in Richtung Kanada bewegte.
Hurricane "Fiona" war zuerst an Bermuda vorbeigezogen, bevor er sich an der Atlantikküste entlang der USA in Richtung Kanada bewegte.  © Uncredited/NOAA/dpa

Als sogenannter posttropischer Sturm traf er am frühen Samstagmorgen (Ortszeit) mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 148 Stundenkilometern in der Provinz Nova Scotia auf Land, wie das kanadische Hurrikanzentrum mitteilte.

Auf der Insel Beaver Island, etwa 60 Kilometer westlich der Provinzhauptstadt Halifax, seien Windböen von 161 Stundenkilometern gemessen worden, hieß es. Das Hurrikanzentrum warnte vor Sturmfluten in Teilen von Nova Scotia, im nördlich gelegenen Golf von St. Lawrence und im Westen von Neufundland.

Bei Hunderttausenden Menschen in Nova Scotia fiel am Samstagmorgen nach Angaben des Stromanbieters Nova Scotia Power zeitweise der Strom aus. Auch in der benachbarten Provinz Prince Edward Island kam es nach Angaben des örtlichen Stromanbieters zu Zehntausenden Ausfällen.

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Die Menschen in den betroffenen Küstenabschnitten sollten Vorräte anlegen, um mindestens 72 Stunden im Haus bleiben zu können. Premierminister Justin Trudeau (50) warnte vor einem "schlimmen" Sturm, der "erhebliche Auswirkungen auf die gesamte Region haben könnte".

Die Polizei der Provinzhauptstadt Charlottetown veröffentlichte auf Twitter Fotos von umgestürzten Bäumen und Strommasten.

Am Samstagmorgen traf "Fiona" schließlich auf Kanada. Auch in Halifax richtete der Sturm schlimme Schäden an.
Am Samstagmorgen traf "Fiona" schließlich auf Kanada. Auch in Halifax richtete der Sturm schlimme Schäden an.  © Darren Calabrese/Canadian Press via ZUMA Press/dpa

"Fiona" hinterlässt Chaos in betroffenen Gebieten

Zuvor war schon das britische Inselterritorium Bermuda von Überschwemmungen betroffen.
Zuvor war schon das britische Inselterritorium Bermuda von Überschwemmungen betroffen.  © Erika SANTELICES / afp

"Fiona" war am Freitag als Hurrikan der zweitstärksten Kategorie an dem britischen Überseegebiet Bermuda vorbeigezogen.

Bereits am vergangenen Wochenende war "Fiona" als Hurrikan der Kategorie eins von fünf in Puerto Rico auf Land getroffen und hatte dort Überschwemmungen und schwere Schäden verursacht.

Auch in der Dominikanischen Republik führte der Sturm zu Überschwemmungen, Schäden und nach Medienberichten zu mindestens zwei Todesfällen.

Titelfoto: Darren Calabrese/Canadian Press via ZUMA Press/dpa

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