Winter bleibt hartnäckig: Neuschnee in ganz Bayern
München - In Bayern lechzt man schon nach dem Frühling, stattdessen hält sich der Winter hartnäckig und bringt sogar wieder Neuschnee.
Kräftiger Schneefall wird am Donnerstag in weiten Teilen des Landes erwartet. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) rechnet von Unterfranken bis zum Bayerwald mit bis zu zehn Zentimetern Neuschnee.
Ab dem Mittag breitet sich der Schneefall von den Alpen auf Südbayern aus. Im östlichen Alpenvorland können sogar 20 Zentimeter dick die Flocken fallen. In höheren Lagen ist fast ein halber Meter Neuschnee möglich.
Derweil wird es auch den Straßen glatt, warnen die Meteorologen. Die Temperaturen sinken auf minus 3 bis minus sechs Grad in den östlichen Mittelgebirgen.
Wie der Lawinenwarndienst berichtet, steigt die Gefahr in den Bergen im Tagesverlauf erheblich an. Im Allgäu und den Werdenfelser Alpen gilt Warnstufe 4 von 5.
"Das Hauptproblem ist Triebschnee. Schneebrettlawinen können leicht von einzelnen Wintersportlern ausgelöst werden oder sich von selbst lösen", so die Experten.
Titelfoto: Bildmontage: Stefan Puchner/dpa, wetteronline.de
