Zwischen Iglu und Eisbergen: Ostseestrand wird zur Mini-Arktis

Von Helmut Reuter

Zempin - Am Strand von Usedom hat der Winter eine weiße Eislandschaft geschaffen. Die Ostsee schiebt Eisschollen ans Land, wo sie sich auftürmen. Ein seltenes Naturschauspiel, das viele Besucher anlockt.

Anhaltender Frost der vergangenen Wochen ließ die Ostsee stark zufrieren, Wind und Strömung türmten die Eisbrocken schließlich am Ufer auf.  © Jens Büttner/dpa

Eisiger Frost, Meeresströmung und Wind haben am Ostseestrand vor Zempin auf Usedom Eisbrocken zu meterhohen Bergen aufgetürmt. Das Winter-Spektakel lockte in den vergangenen Tagen zahlreiche Menschen an.

Urlauber kletterten auf meterhohe Eisberge am Strand. Auch ein aus Eisstücken gebautes Iglu war zu bestaunen. Videos von dem Eishaus kursierten in verschiedenen Social-Media-Kanälen.

Der Andrang von Urlaubern und Einheimischen sei groß, hieß es beim Fremdenverkehrsamt Zempin.

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Das Iglu habe ein junges Pärchen gebaut. "Das hat schon ein paar Stunden gedauert, bis es fertig war", sagte ein Gemeindemitarbeiter. Er schätzte, dass sich die Eisberge derzeit auf vier bis fünf Meter Höhe auftürmen. "Das ist schon ein seltenes Naturschauspiel."

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