Kaum einer hat's bemerkt! Diese Sächsin war Werbestar der Berlinale

Dresden - Sie war auf jedem Plakat der diesjährigen Berlinale zu sehen, selbst von den Eintrittskarten strahlte sie den Gästen bereits entgegen: Eine junge Sächsin war DAS Gesicht des größten deutschen Filmfestivals - und kaum einer hat's bemerkt!

Almut im Bärenkostüm: Sie war das sächsische Gesicht der diesjährigen Berlinale.
Almut im Bärenkostüm: Sie war das sächsische Gesicht der diesjährigen Berlinale.  © Imago/Omer Messinger

"Es kam auch eher zufällig dazu", erzählt Almut Fischer (30). Sie lebt seit einigen Jahren in Berlin, stammt aber aus dem kleinen Dörfchen Raden bei Riesa.

Auf den Plakaten steckt Almut in einem Bärenkostüm, denn das Tier ist schließlich das Aushängeschild der "Berlinale". Ein typisches Fotomodel ist sie aber nicht, arbeitet eigentlich in einer Talente-Agentur und sucht neue Gesichter für Werbung und Co.

"Ich bin selbst seit einigen Jahren hier in der Agentur gelistet, habe dann später angefangen, auch hier zu arbeiten", sagt Almut. "Ich habe aber noch nie wirklich Aufträge bekommen für Fotoshootings und Werbung, erst seit letztem Jahr nimmt das Ganze Fahrt auf."

Tja, und wie der Zufall es wollte, klopften auch die Berlinale-Macher bei ihr an ...

"Dass mein Gesicht in ganz Berlin über Wochen zu sehen war, ist schon ein bisschen verrückt. Aber natürlich auch schön. Es haben mich jede Menge Leute darauf angesprochen - auch Menschen, von denen ich schon länger nichts gehört habe. Das freut mich natürlich."

Wenn demnächst der neue Werbespot eines Kreditkartenanbieters erscheint, sollte man genauer hinschauen. Denn: Auch dort strahlt uns die schöne Sächsin entgegen.

Almut Fischer (30) kommt aus Raden, lebt seit einiger Zeit in Berlin.
Almut Fischer (30) kommt aus Raden, lebt seit einiger Zeit in Berlin.  © privat

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