Tragödie beim Skifahren: Touristin bleibt im Lift stecken und stirbt - Hintergründe noch unklar

Otari, Nagano (Japan) - In einem beliebten japanischen Skigebiet kam eine 22-Jährige auf tragische Weise ums Leben. Die Hintergründe sind noch unklar.

Das Taillenband des Rucksacks verhedderte sich im Skilift. (Symbolbild)
Das Taillenband des Rucksacks verhedderte sich im Skilift. (Symbolbild)  © 123RF/larisamystock

Bei einem Skiliftunfall im Hakuba Valley kam eine Snowboarderin ums Leben. Wie ABC News berichtet, handelt es sich bei der Verstorbenen um Brooke Day von der australischen Sunshine Coast in Queensland.

Die junge Frau war gemeinsam mit Freunden im Skiurlaub in dem beliebten Skigebiet unterwegs, so CNN. Am vergangenen Freitagmorgen nahm sie im Tsugaike Mountain Resort den Skilift, der ihre letzte Fahrt sein sollte.

Laut Resort-Chef Tsuneo Kubo blieb der Rucksack der Frau im Skilift hängen, wodurch sie den Lift nicht verlassen konnte und in der Luft mitgeschleppt wurde. Die Tsugaike Gondola Lift Co. erklärte, dass sich die Taillenschnalle ihres Rucksacks im Liftstuhl verheddert habe, wodurch ein Aussteigen unmöglich war.

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Kubo erläuterte: "Das Personal drückte sofort den Stoppknopf, um den Lift anzuhalten." Anschließend wurde die Snowboarderin mit einem Krankenwagen abtransportiert.

Frau soll Herzstillstand erlitten haben

Die örtliche Polizei von Nagano Omachi teilte mit, dass die Frau noch am selben Tag im Krankenhaus verstarb. Bereits auf dem Weg dorthin habe sie sich in einem Zustand befunden, "der auf einen Herzstillstand hindeutete." Wie es dazu kommen konnte, ist noch unklar.

Der Resortleiter betonte, man werde uneingeschränkt mit den Behörden zusammenarbeiten und einen sichereren Betriebsrahmen schaffen. Bis die Untersuchungen und Maßnahmen abgeschlossen sind, bleibt der Skilift geschlossen, so ABC News.

Das australische Ministerium für auswärtige Angelegenheiten bestätigte den Tod der australischen Staatsbürgerin. Ein Sprecher sprach der Familie tiefstes Beileid aus und kündigte konsularische Unterstützung an.

Titelfoto: 123RF/larisamystock

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