Nach Kollision: Verkehrsminister Claus Ruhe Madsen besichtigt Schäden an den Holtenauer Brücken

Kiel - Schleswig-Holsteins Wirtschafts- und Verkehrsminister Claus Ruhe Madsen (50, parteilos) will am Freitag gegen 9 Uhr die Schäden im Hohlkasten der Holtenauer Brücke über dem Nord-Ostsee-Kanal besichtigen.

Einsatzkräfte der Feuerwehr arbeiten an der "Meri", dem Schiff, das bei der Durchfahrt der Hochbrücke in Kiel-Holtenau mit der Brücke kollidierte.
Einsatzkräfte der Feuerwehr arbeiten an der "Meri", dem Schiff, das bei der Durchfahrt der Hochbrücke in Kiel-Holtenau mit der Brücke kollidierte.  © Axel Heimken/dpa

Begleitet wird er nach Angaben des Ministeriums unter anderem vom Direktor des Landesbetriebs Verkehr, Torsten Conradt.

Am frühen Mittwochmorgen war ein Schiff mit einem Kran an Bord mit den beiden Holtenauer Hochbrücken kollidiert. Prüfer des Landesbetriebs für Verkehr stellten an den Querträgern der Brücken Verformungen und viele Risse an Schweißnähten fest.

Die 518 Meter langen und 42 Meter hohen Brücken wurden für den Kraftfahrzeugverkehr gesperrt. Fußgänger und Fahrradfahrer dürfen sie aber überqueren.

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Die 1972 fertiggestellte und schwerer beschädigte ältere Brücke brauche eine Generalreparatur, sagte Madsen am Donnerstag.

Bei sehr viel Glück könnten in Kürze vermutlich die ersten Autos die neuere Brücke befahren. Auf der alten Brücke sei dies quasi auszuschließen.

Titelfoto: Axel Heimken/dpa

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