Schwerer Unfall bei Mainz: Helfer müssen verletzten Fahrer reanimieren

Mainz - Ein Auto überschlug sich, der Fahrer war in einem kritischen Zustand - auf der A643 bei Mainz kam es am gestrigen Sonntag zu einem verhängnisvollen Unfall.

Auf der A643 bei Mainz kam es am gestrigen Sonntag zu einem Unfall - der Rettungsdienst brachte einen Mann und eine Frau ins Krankenhaus. (Symbolbild)
Auf der A643 bei Mainz kam es am gestrigen Sonntag zu einem Unfall - der Rettungsdienst brachte einen Mann und eine Frau ins Krankenhaus. (Symbolbild)  © Montage: Nicolas Armer/dpa, Andreas Arnold/dpa

Der Crash ereignete sich gegen 14.49 Uhr zwischen der Anschlussstelle Mainz-Gonsenheim und dem Autobahndreieck Mainz, wie die Polizei in Rheinland-Pfalz mitteilte.

Demnach fuhr ein Mann zusammen mit einer Beifahrerin in einem Auto in Richtung des Autobahndreiecks. Dabei verlor er "aufgrund eines nicht weiter verifizierten medizinischen Notfalls die Kontrolle über sein Fahrzeug", wie ein Sprecher erklärte.

Der Wagen kam nach rechts von der Autobahn ab, raste über den Standstreifen eine Böschung hinauf, touchierte einen Baum sowie ein Verkehrsschild und überschlug sich dann - das Auto blieb auf der Seite liegen.

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Sowohl der Fahrer wie auch die Beifahrerin wurden verletzt. Der Mann war laut Polizei "in kritischem Zustand" und nicht ansprechbar als Ersthelfer bei dem Autowrack eintrafen.

Sperrung der A643 in Richtung Autobahndreieck Mainz nach Unfall am Sonntag

Zum Glück agierten die Helfer genau richtig: Sie richteten das umgestürzte Auto auf und reanimierten den verletzten Fahrer erfolgreich.

Die kurz darauf eintreffenden Einsatzkräfte des Rettungsdienstes übernahmen die beiden Verletzten und brachte sie in nahe liegende Krankenhäuser. "Über die Schwere der Verletzungen war vor Ort noch nichts bekannt", fügte der Polizeisprecher noch hinzu.

Infolge des Crashs mussten beide Fahrstreifen der A643 in Richtung Autobahndreieck Mainz vorübergehend gesperrt werden. Die Ermittlungen der Polizei zu dem Unfall dauern an.

Titelfoto: Montage: Nicolas Armer/dpa, Andreas Arnold/dpa

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