Dramatische Verfolgungsjagd auf dem Berliner Ring: Kia-Fahrer rammt Polizeiwagen und flüchtet
Birkenwerder – Ein 38-jähriger Autofahrer hat sich in der Nacht zu Donnerstag auf der A10 eine riskante Verfolgungsjagd mit der Polizei geliefert. Nach einer Kollision mit einem Streifenwagen setzte er seine Fahrt fort – bis er schwer verunglückte.
Laut Polizei war der Tatverdächtige gegen 2.55 Uhr mit seinem Kia auf dem südlichen Berliner Ring unterwegs, als ihn Beamte zwischen den Anschlussstellen Mühlenbeck und Birkenwerder kontrollieren wollten.
Doch statt anzuhalten, rammte der Fahrer den Streifenwagen und setzte seine Fahrt mit hoher Geschwindigkeit fort. Die Beamten blieben bei dem Zusammenstoß glücklicherweise unverletzt.
Schließlich verlor der 38-Jährige die Kontrolle über seinen Wagen. Der Kia kam nach rechts von der Fahrbahn ab, durchfuhr einen Böschungsgraben sowie einen Wildschutzzaun und prallte gegen einen Erdwall.
Der Fahrer wurde bei dem Unfall schwer verletzt. Rettungskräfte brachten den Mann umgehend in ein Krankenhaus, wo ihm auch eine Blutprobe entnommen wurde. Der Pkw war nach dem Unfall nicht mehr fahrbereit.
Der Sachschaden wird auf etwa 40.000 Euro geschätzt. Während der Unfallaufnahme und der Rettungsmaßnahmen mussten der rechte und der mittlere Fahrstreifen der Autobahn für rund dreieinhalb Stunden gesperrt werden. Der Führerschein des 38-Jährigen wurde sichergestellt.
Titelfoto: Soeren Stache/dpa
