Nach Reisebus-Crash auf der A2: Ermittlungen gegen Busfahrer eingeleitet!

Magdeburg - Vor zwei Wochen geschah das heftige Reisebus-Unglück auf der A2 nahe Magdeburg. Nun teilte die Polizei die wahrscheinliche Unfallursache mit.

Anfang Februar hatte sich ein vollbesetzter Reisebus nahe Magdeburg überschlagen.
Anfang Februar hatte sich ein vollbesetzter Reisebus nahe Magdeburg überschlagen.  © Matthias Strauß

In den Morgenstunden des 10. Februar war der mit 51 Menschen besetzte Reisebus von der A2 abgekommen und hatte sich neben der Fahrbahn überschlagen. Alle Insassen wurden durch den Aufprall verletzt, 14 davon schwer.

Die Unfallursache war lange ein Mysterium, die Polizei führte ausgiebige Ermittlungen durch.

Wie die Polizeiinspektion Magdeburg nun am Freitagmorgen mitteilte, konnte nach den Untersuchungen ein technischer Defekt ausgeschlossen werden.

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Derzeit wird vermutet, dass der 57-jährige Busfahrer am Steuer eingeschlafen war und somit die Kontrolle über den Bus verloren hatte.

Da er durch dieses fahrlässige Verhalten zahlreiche Menschenleben in Gefahr gebracht hatte, wurde jetzt ein Ermittlungsverfahren wegen der Gefährdung des Straßenverkehrs und der fahrlässigen Körperverletzung gegen ihn eingeleitet. Die Ermittlungen dauern an.

Außerdem hieß es, dass alle Schwerverletzten inzwischen aus den Krankenhäusern entlassen werden konnten.

Titelfoto: Matthias Strauß

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