Extreme Glätte auf der A23: Feuerwehrmann will helfen und stirbt
Warringholz - Tragödie in Schleswig-Holstein! Durch extreme Glätte gab es mehrere Unfälle auf der A23 bei Warringholz (Kreis Steinburg). Ein Feuerwehrmann starb auf dem Weg zum Einsatz.
Um 12.37 Uhr ging der Notruf bei der Feuerwehr ein. Durch extreme Glätte sei ein Auto alleinbeteiligt verunfallt, drei Personen wurden dabei leicht verletzt, teilte eine Polizeisprecherin auf TAG24-Nachfrage mit.
Die Autobahn war so glatt, dass in dem Bereich während der Unfallaufnahme noch zwei weitere Autos in Unfälle verwickelt waren.
Auch die Feuerwehr wurde zur Unglücksstelle gerufen, weil zunächst von eingeklemmten Personen ausgegangen worden war. Dadurch machte sich ein 41-jähriger Kamerad der freiwilligen Feuerwehr auf den Weg zur Wache.
Doch auf der L127 zwischen Schenefeld und Warringholz wurde der Feuerwehrmann ebenfalls Opfer der extremen Glätte. Gegen 13 Uhr kam der 41-Jährige mit seinem Ford von der Straße ab, überschlug sich und kam im Graben zum Stehen.
Jede Hilfe kam zu spät. Der Mann erlag noch an der Unfallstelle seinen Verletzungen.
Die A23 war laut der Polizeisprecherin in dem Bereich ab 13 Uhr voll gesperrt. Gegen 16 Uhr konnte die Strecke wieder freigegeben werden.
Titelfoto: Florian Sprenger
