Inferno auf der Autobahn: Lkw brennt komplett aus - kilometerlanger Stau

Romrod - Ein lichterloh brennender Lastwagen hat am Samstagmorgen auf der Autobahn 5 für einen Großeinsatz von Polizei und Feuerwehr gesorgt. Bei dem Feuer entstand ein gewaltiger Sachschaden und - zum Ärger aller Verkehrsteilnehmer - ein kilometerlanger Stau.

Der mit Achsen beladene Lkw brannte auf dem Standstreifen der A5 komplett aus.
Der mit Achsen beladene Lkw brannte auf dem Standstreifen der A5 komplett aus.  © Fuldamedia/dpa

Doch was war geschehen? Wie ein Sprecher des osthessischen Polizeipräsidiums am Samstagvormittag mitteilte, habe sich ein Lkw-Fahrer im Dienste einer polnischen Spedition gegen 7.15 Uhr auf der A5 in Fahrtrichtung Frankfurt am Main befunden.

In Höhe der Gemarkung Romrod, zwischen den Anschlussstellen Alsfeld/West und Homberg/Ohm sorgte dann ein noch nicht vollends ermittelter technischer Defekt dafür, dass sich ein Feuer im Bereich des Anhängers entfachte.

Schnell breiteten sich die Flammen über die Ladefläche aus, sodass das gesamte Gefährt binnen weniger Augenblicke in Vollbrand stand.

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So konnte auch die an den Einsatzort beorderte Feuerwehr aus dem nahe gelegenen Alsfeld nicht mehr verhindern, dass der Sattelanhänger komplett ausbrannte und auch für die Ladung keine Chance zur Bergung bestand.

Die Zugmaschine konnte jedoch noch rechtzeitig vom Rest des Gespanns abgekoppelt und unversehrt geborgen werden. Zudem gab es glücklicherweise keine Verletzten zu beklagen.

Feuerwehr Alsfeld war umgehend vor Ort, konnte den Vollbrand des Anhängers aber nicht verhindern

Anlass zum Klagen hatten hingegen die weiteren Verkehrsteilnehmer.

Denn nach dem Lkw-Brand auf dem Standstreifen richtete die Polizei eine Vollsperrung in Fahrtrichtung Frankfurt ein, die für einen in der Spitze bis zu fünf Kilometer langen Stau sorgte. Außerdem wurde der Verkehr über die umliegenden Straßen abgeleitet.

Wie lange die Vollsperrung andauern werde, konnten die Beamten noch nicht verlässlich zu Protokoll geben. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von rund 350.000 Euro.

Titelfoto: Fuldamedia/dpa

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