Ermittlungen zu verschmutzter A7 gehen weiter: Was war die klebrige Substanz?

Göttingen - Anfang Januar war die A7 nahe Göttingen durch eine schmierige Substanz so sehr verschmutzt worden, dass lange Zeit der Verkehr gestoppt werden musste. Die Polizei setzt ihre Ermittlungen fort. Welche Erkenntnisse stehen bisher fest?

Anfang Januar wurde die A7 so sehr verschmutzt, dass sie für mehrere Tage gesperrt wurde.
Anfang Januar wurde die A7 so sehr verschmutzt, dass sie für mehrere Tage gesperrt wurde.  © Swen Pförtner/dpa

Zunächst ging die Polizei davon aus, dass es sich bei dem Schmutz um Paraffin gehandelt haben könnte. Weitergehende Untersuchungen des Klebers ergaben nun, dass es sich allerdings um Kaffeefett handeln soll, teilte die Polizei Göttingen mit.

Das eröffnet den Beamten interessante neue Ermittlungsansätze. Da Kaffeefett in der Kaffee- und auch in der Kosmetikindustrie Einsatz findet, konzentriert sich die Polizei derzeit auf Kaffeeproduktionsstandorte sowie zuständige Transporteure.

Abgesehen von der Substanz gab es durch Zeugen weitere Hinweise zu einem verdächtigen Laster.

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Durch erneute Befragungen konnte inzwischen eine eindeutige Beschreibung eines weißen Lkw mit gelbem Banner angefertigt werden.

Die Reinigungsarbeiten der A7 seien inzwischen abgeschlossen. Allein das Reinigen soll insgesamt über 1,5 Millionen Euro gekostet haben.

Bei der schmierigen Substanz soll es sich um Kaffeefett handeln.
Bei der schmierigen Substanz soll es sich um Kaffeefett handeln.  © Swen Pförtner/dpa

Die Polizei Göttingen nimmt unter 0551/4912215 weiterhin Hinweise zu möglichen Beobachtungen am Tag der Tat entgegen.

Titelfoto: Swen Pförtner/dpa

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